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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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351 den Oberärzten zu, welche Ordcnsmitglieder und geprüfte Chi- rurgen sind. lieber die Zahl der vom Militärjahre 1830 bis 1839 incl. bebandelten Kranken gibt folgende Tabelle die nöthigcNcbersicht: Jahr Ausqcnom- <5>il- G'llor- pCt. Jahr ,. ^ ^, . .. m^n ivurLcn laü^n bcn men wurden lassen t»»n 1830 1054 938 66 6,2 1836 1361 1212 87 6,5 1831 107» 995 73 7,8 1837 1285 1162 7« 5,4 1832 1234 1103 78 6,3 1838 1409 1293 69 4,8 1833 137« 1254 65 4,7 1839 1319 1175 101 7,6 :Zz :^ ^ ^ ?^ - ^ ^ ^ T - ^ , ^ Wenn man diese Resultate mit jenen des allgemeinen Krankenhauses vergleicht, so erscheint sowol die Zahl der be- handelten Kranken beträchtlicher, als die Mortalität geringer. Die Ursache liegt in der weit größer» Frequenz acuter Fälle, die hier mr Behandlung kommen, während jenes mit chroni- schen überfüllt ist; eben so stellen sich die Kosten des einzel- nen Kranken weit geringer. Sieche werden in der Negel nicht aufgenommen, oder wenn sich im Verlaufe der Krankheit ein Zustand des Siech- lhums entwickelt, wo möglich in der Sicchcnanstalt unter- gebracht. Da im Durchschnitte täglich 52 Betten belegt waren, so blieb jeder der 2-i Kranken, die auf ein Bett zu rechnen sind, ungefähr 15' Tage in der Verpflegung. Obwol die An- stall jeden männlichen Kranken mit Ausnahme der Siechen und Nnheilbaren aufnimmt, so trifft man doch größlentheils Handwerker in derselben. Die meisten Innungen zahlen näm- lich einen jährlichen Beitrag, für welchen sich der sscnvenc '.'erpfticdtet, die ibnen zugehörigen Handwcrkslehrlinge auf,u- nelnne». Nebrigens reichen diese Zuflüsse, so wie jene durch wchllhätigc Stiftungen und durch angestellte Sammlungen bei weitem nicht Inn, den Bedarf zu decken. Vom Staate selbst erbält der Content außer IN Zentnern Sudsak keinen Bei- trag. Wenn daher auch bei der Zunahme der Population eine Orweittrung des Spitals im allgemeinen Interesse läge, so erlaubt es doch die Besclnänttbeic der Mittel nicht, diesem Be- dürfnisse abzuhelfen. e) Das Spiral der Etts^thincrinncn ^) (Murvorstadt Nr. 795). So wie das Krankenhaus der Bannhenigen ausschließend für männliche Kranke bestimmt ist, so nimmt obiges nur weib- l) Sichc S- «5l. '
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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