Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Chroniken
Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Page - 352 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 352 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Image of the Page - 352 -

Image of the Page - 352 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Text of the Page - 352 -

licke Individuen aus. Im Jahre 1694, in dem es eröffnet wurde, ;äl'lte es nicht mehr als 4 disponible Veiten für Kran- ke, später l6, gegenwärtig aber werten 3<i in ;wei Zimmer» verpftegt, von denen das kleinere für Reconvalesceinen be- stimmt ist. Veide Säle befinden sich im ersten Stockwerke des Klostergebäudes, der grcsierc ist hoch, freundlich und mit 24 Kranken belegt, die Bettstellen sind vo,^ Hol; und mit Ver- dangen versehen. Man findet liier, wie im allgemeinen ssivii- spitale, eine überwiegende Menge chronischer Kranken, unter denen Vleichsüchlige die Meln-al'l ausmachen. Dagegen wer- den chirurgische Kranke, Krätzige und Syphilitische in der Re- gel nickt ausgencmmen. Zur unentgeltlichen Aufnahme in dieses Krankenhaus sind vorzugsweise berechtigt: 1 ) Kranke von jenen Parteien oder Gemeinden, die sich dnrch Geldspenden oder Lieferungen von Naturalien um das- selbe verdient macken. 2) Die vcn jenen Familien vergeschlagenen Kranken, »reiche sich durch Stiftung einzelner Krankenbetten a»ch das Recht erwerben, dieselben ,u besel-en. -Da >.'cr,,lglich l>',emein- den vom Lande beisteuern, so sind auch die meisten Verpfleg- ten vcn auswärtigen H'e;irfen. Zahlende Kranke werten nur selten aufgenommen. In Vetrcff der Aufnahme hat man sich unmittelbar a» die Vcistel'erinn des Ordens :u wenten. ?as Spital l>at ebenfalls seine eigene Apotl'ekc unt einen >.'om ft'onvente remunerirten Ant, der täglich seine ärmlichen Ordinalionen crtl)cilt. Scwcl die Vlpcthete, als die eigentliche Krankenpflege wird vcn den Nonnen versehen, nur die wich- tigern chirurgischen Verrichtungen sind einem städtischen Wund- arttc überlassen. Folgende Uebersicht gibt die Zahl der vom Jahre 1«,i<1 Aufgenommenen, Entlassenen und Gestorbenen an. Jahr s 1830 1831 1832 1833 1834 1835 1836 296 297 312 335 352 32! 332 lfnl- 269 267 273 289 305 285 291 34 31 40 44 48 37 39 11,4 10,4 12,8 13,4 13,6 1837 1838 1839 1840 1841 Mittel 329 285 316 362 307 7120^ 297 242 276 315 279 282^ 34 38 43 43 2» "38^ 10,3 13,3 10,4 11,8 9.1 11,6 Die Zalil der Verpflegten l,at datier in dem erwähnten Zeiträume wenig zugenommen. Da das Krankenhaus 36 zu
back to the  book Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung"
Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Grätz