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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Page - 535 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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535 <?^!s ich vor zwei Monaten die Vorrede zu diesem Werke schrieb, konnte ich durchaus nickt ahnen, daß ich mich durch die Wiedererweckung eines längst begrabenen und vergessenen Todten wider meinen Willen gcnoilnget sehen würde, dem Buche auch noch ein Schlußwort anniha'ngen. Da aber der Titel, den es an der Stirne trägt, vor dem irre gewordenen Publikum gerechtfertiget werden muß, und da zugleich Frei- herr von Hammer-Purgstall in seinen, in der 21. Versamm- lung deutscher Naturforscher und Aertte gehaltenen Vorträ- gen dieses Werkes ausdrücklich gedacht und die von meinem gelehrten Mitarbeiter Hrn. Prof. A. v. Muchar aufgestellte, ans Urkunden gestützte Behauptung, daß die Stadt von dem Grätzbache, der in Diplomen die Oretz genannt wird, ihren Namen erhalten habe, lächerlich ;u machen gesucht bat, bin ich bemüssiget, dem Werke noch einige Worte über die Schreib- weise: Grätzoder Gratz, freilich nur in der gedrängtesten Küne, anzuhängen, um zu zeigen, daß heut zu Tage die Schreibart Gratz und nicht diejenige eine Neuerung sei, welche dieses Vuch auf seinem Titel führt. Ein Feind aller Verflechtung persönlicher Begehungen mit literarischen Fragen werde ich hier Alles übergehen, was irgend der Art in verschiedenen Zeitschristen über Diejenigen vorgebracht worden ist/ welche der üblichsten Schreibweise bis- her treu geblieben sind, und, mich strenge an die Sache selbst haltend, nur zu beweisen suchen, daß Diejenigen nicht so gan; Unrecht haben, welche auch fortan noch wie bisher Grätz schreiben werden. Um sich die Lösung der Frage <u erleichtern und zu- gleich mehr Stoff zu gewinnen, durch den er auf die Erre- gung von Heiterkeit bei seinen Zuhörern leichter hinwirken konnte, hat Freiherr von Hammer-Pnrgstall den Stand der Frage und ihrer wissenschaftlichen Erörterung dadurch gam verrücki, daß er sie so stellte: Ist Grätz oder Orah die richtige Sprachwcisc? und dieser Stellung gemäß auch untersuchte, wie der Name unsrer Sladt im Landes-Dialccte
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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