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„u. s. >v. Gretz oder Grätz: Schibcletl, oder 8 i ! ,u!etn;
„Stehenlassen der allen Nuinc oder Anstreichen derselben in
»den Anstand unsrer Zeit. Man wähle. Scher; bei Seite,
„es kann also nur die Frage zwischen Grctz oder Grätz
„entstellen, niemals aber Gratz, denn wie die Contraetion
„des Wortes, so wirkte der Safttrieb der Sprache auch den
„Umlaut. Mein Name ,ur Darlegung dieses Gesetzes ist ga»n
„unnütz, besser Verweisen aus Grimm's Grammatik u. s. w."
Sc> schrieb Prof. Masnnann und doch tonnte sich der Frei-
herr von Hammer-Purgstall eben auf ihn als einen Gewährs-
mann für seine Behauptung berufen. ß°s wäre sonnt der Vc-
weis ;u liefern, daß, und aus welchen Gründen Hr. Prof.
Maßmann seine Hinsicht über diese Frage seitdem in die ent-
gegengesetzte umgewandelt habe.
Noch eines anderen, ebenfalls philologischen Grundes
muß ich hier gedenken, der von unserem Gegner, aber wol
nur darum angeführt wird, um die große Menge der Diplo-
me, welche den Namen unsrer Stadt mit ä, und andere Ur-
kunden, die ihn mit ac zeigen, sür sich anführen oder we-
nigstens die in ihnen liegende Beweiskraft uns entgehen zu
können, nämlich „daß die beiden Pünctchen cder Strichlein
ȟber dem a nicht den Umlaut desselben, sondern das offene
„oder helle a bezeichnen und dann') auch, daß das eine»,
„Vocalen angehängte c die Dehnung desselben und nicht den
„Umlaut bedeute."
Was nun den ersten dieser beiden Gründe anbelangt,
so muß zwar zugegeben werden, daß es allerdings eine Zeit
gegeben babe, in der man sich der in Frage stehenden Strich-
lein zur Bezeichnung des offenen a bediente, aber diese Zeit
war zuforderst eine ihrer Dauer »ach sehr beschränkte; die-
ses gesteht ja Freiherr von Hammer selbst ein, indem er
sagte: „daß in den Urkunden des XVI. und XVII. Iahrlnin-
„derts" dieses üblich sei, es kann also davon keine Anwen-
dung bei den Urkunden früherer und späterer Jahrhunderte
gemacht, am allerwenigsten aber daraus behauptet werden, daß
dieses auch schon von Urkunden des Xlll. und XIV. Jahr-
hunderts gelte, in denen wir diese Zeichen des Umlautes auch
schon finden; nidem war diese Schreibart auch nur auf eine
und die andere Provinz, ja nur auf einen und den andern
S- das ifranlfurtl'r Lo»»crsa!,°»s>«!»!! vom >> N°v> «L<,, Nr.
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Grätz
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Title
- Grätz
- Subtitle
- Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
- Author
- Gustav Schreiner
- Publisher
- Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
- Location
- Graz
- Date
- 1843
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 11.55 x 20.25 cm
- Pages
- 638
- Keywords
- Graz, Steiermark, Stadt
- Categories
- Geschichte Chroniken
- Geschichte Vor 1918