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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Page - 542 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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542 lauter Name", die mit dem offenen a ausgesprochen werden; allein er verschwieg oder übersal,, das, Bartsch einerseits auch Spital , Narringer (eine Familie, die auch wirklich einen Narren i,n Wappen führte) u. m. N. als Spi ta l , När- ringcr aufführte, wahrend doch diese Namen in der Steier- mark offenbar mit den» tiefen und nicht mit drm offenen oder hoben a ausgesprochen werden, und andererseits St. Lam- precht u. m. a. ohne die beiden Strichlein schrieb, ungeach- tet dieses Wort durchaus mit dem offenen a ausgesprochen Nl werden pflegt. Auf ein Werk von solch inconsequenter und schwankender Schreibweise ist daher durchaus kein wichtiger Beweis mit Erfolg Nl bauen. Daß die ;wei Strichlein über dem a nur in einer sehr kurzen Zcitperiote ;ur Bezeichnung des offenen a gebraucht worden seien, außerhalb derselben aber durchaus nicht, könnte ich ebensalls vollkommen klar nachweisen, wenn es der beengte Raum gestattete, welcher nach der Natur der Sache diesen» Schlußworte eingeräumt werden kann. Es genüge hier nur, daß wir in den aus Wartinger's, liier in Aller Händen be- findlichem Werke über die „Privilegien der Hauptstadt Graz" angeführten und auch in andern Urkunden, die sich in den Werken der Geschichtsforscher ^lnnel, kichncwskn, Kur; !c. abgedruckt finden und in denen diese Stadt mit ä geschrieben erscheint, auch jene Worte, die offenbar den Umlaut des a enthalten, mit dem ä, ja sogar zu noch klarerer Erweisung meiner Behauptung dieselben Werte in derselben Urkunde bald mit ä, bald mit e geschrieben finden, ivie ;. B. Näthe und Reihe, Häwser und Hewser, Kerndn und Karnthn, bestatten und bestellen, jährlich und jehrlich; ing!ei> chen schreiben sie auch gänzlichen, Crafften, Stätte (Städte), gnädiglich :c. mit ä; ;um klaren Beweise, daß in jenen Urkunden auch im Worte Grätz die beiden Strich- lein nicht, wie aus der Rede des Freiherrn von Hammer- Purgstall hervorging, das offene a, sondern den Umlaut rie- ses Selbstlautes bedeuten. — Bestätiget finden wir unsere An- sicht auch noch dadurch, daß sich in so vielen Druckwerken des XVI., XVII. und XVIII. Jahrhunderts, statt der, oder abwech- selnd mit den, beiden Pünctchen, über dem a das e «ur Bezeich- nung des Umlautes antreffen, wie ,. V. gleich in der „Be- schreibung des Henogthums Steiermark von .^<i>!i!>l, Julius „(^e5ll>' l^c. Orätz, 177.^;" — daß aber l'ier (und das Gleiche ist auch in den übrigen Werten der Art der Fall)
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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