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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Page - 544 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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meint sein konnte. Hören wir aber, was Freiherr von Ham- mer selbst hierüber von den Orientalen und insbesondere von Idrisi an einem andern Orte') sagte: „Bei der ungeheuren „Verstümmelung fremder Namen, die sich die Araber, wie« „wcl in „linderem Grade als die (Chinesen, !u Schulden kom- „men lassen, ist kein Wunder, das, das alte 8 :>!>.-, l inc-l, „des antoninischcn Nciseberichtes in 8ulinklu oder 8nr,«!<. „In^v.-, verstümmelt worden; neck größer ist die Verstüm« „melnng beiIdrisi." Was ist nun von einen» solchen Ge« wahrsnianne zu halten, der sich bei Anführung abendländi- scher Namen „unglaubliche Verstümmelungen" zu Schulden kommen laßt! Tiefe Bemerkungen mußten vorausgeschickt werden, um manchen Einwendungen gegen die Schreibart einer großen Zahl von Urkunden zu begegnen. Geben wir nun nun histo- rischen Theile der Frage über, aus dem sich ergeben wird, daß — mit Ausnahme einer kleinen Zahl von Urkunden, die (^i'22, (^l-ÄXi!« enthalten, und in uns naher liegenden Zeit- räumen gar nicht mehr anzufinden sind — durch alle Jahr- hunderte hindurch in der Negel sowol in Diplomen und Brie- fen, als auch in Druckwerken (ii-eso. Olüero, Orex, <^ret^, <7ireci»!i,. Gral», Grä<) geschrieben worden sei. Freiherr '.'on Hammer beruft sich vor Allem auf die in Kleinmaucr's ^uvnvia^ zuerst durch den Truct bekannt ge- machte Urkunde vom I. W1 , in welcher schon ein Vo<li!> liclmu« cle c;,!,^o vorkomme. Diese Berufung ist aber von einein um so geringeren Gewichte, als zwar die Echtheit icnes Diploms keineswegs bezweifelt, aber allerdings mit Recht gefragt werten kann: Ob denn unter dem Namen (^2x0 auch wol dieser und nicht ein anderer Ort gemeint sei? da in iener Nrkundc, außer dem Orte ^lunloiegtüt (höchst wahr- scheinlich Mautstadt) durchaus keine näheren Angaben über die Ocrilichkeil, nicht einmal das Land, zu finden sind und Grätz von da an bis zum I. 1092 in Urkunden sich nicht wieder vorfindet, und als ihr auch noch eine Reihe von Urkun- den gegenüber gestellt werten kann, welche diese Statt 6> <.'/,,<: schreiben. Doch lassen wir tiese Urkunde sür unser Grätz gel- ten, gehen wir aber die übligen in Diplomen erscheinenden >) S- die fteiermäif, Zeitschrift vom I <«>?, Ncu^ Folqe. ?, Jahrgang. l> v>ir, >K, ,3,. «) Nachrichten vom Zust,,n»c der Gegenden und Stadt ^>^l , i °l«, Yalz- b"r, 1? ^ d
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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