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© 2017, V&R unipress GmbH, Göttingen
ISBN Print: 9783847107217 – ISBN E-Lib: 9783737007214
pellmeister.Nach1918gelangesihm,diezunächststillgelegteHofburgkapellebis
zu ihrerĂśbernahmedurchdenBundalsVereinweiterzufĂĽhren.
DerFlötistAloisMarkl(1856–1928)warab1879MitglieddesHofopernorchesters
bzw. des Staatsopernorchesters. Von 1903 bis 1923war erVorstand derWiener
Philharmoniker; 1923wurdeer zumEhrenvorstandernannt.
DerOrganistundDirigentGeorgValker(1866–1929)warnacheinigenJahrenals
Militärmusiker und Lehrer an einerWiener Schule ab 1903 Organist der Hof-
burgkapelle. 1907–1918war er Klavier- bzw. Singlehrer der Sängerknaben. Ab
1917war er 2. Dirigent sowie ab 1918 Titular-Vizekapellmeister der Hofburg-
kapelle.
JuliusSylvester (1854–1944)warnach seinemStudiumanderUniversitätWien
zunächst als Jurist inWien, Salzburg und Linz tätig. Ab 1894 war er in ver-
schiedenen politischenGremien aktiv. 1918–1919 gehörte er der provisorischen
Nationalversammlunganundwarals Staatsnotar u.a. fĂĽrdieVerwaltungund
Auflösung desHofärars zuständig. Nach 1919 arbeitete er erneut als Rechtsan-
walt.
Literatur:UAW,PersonalaktenderKatholisch-TheologischenFakultät (THK), Personal-
aktErnstSeydl (PA17);Ă–BL5,1972;Ă–BL14,Lieferung63,2012;KarlheinzSchenk:Die
WienerHofmusikkapelle indererstenHälftedes20. Jahrhunderts (1900–1955).Tutzing:
Schneider 2001 (=Publikationendes Instituts fürösterreichischeMusikdokumentation
26),S. 18–27und31–33;ClemensHellsberg:DemokratiederKönige.DieGeschichteder
WienerPhilharmoniker.ZĂĽrich: SchweizerVerlagshaus1992, S. 315, 317und609f.
4. Varia (fol. 104–107)
02.05.1914–nach1925 [1929/30?]
UndatiertesgedrucktesSpendenansuchendes„BundesderspäterErblindeten“
– [zwischen1924und1935].
Undatiertes gedrucktes Spendenansuchendes JüdischenWohltätigkeitsvereins
„Brüderlichkeit“umUnterstützungeinerKinderferienkolonie imBurgenland–
[1929/30?].
DiestädtischenGaswerkederGemeindeWienteilenG.A.mit,dassihmfürseine
Wohnung inWien 19, LannerstraĂźe 9, bei einemMindestverbrauchvon1.000
Kubikmeter pro Jahr einRabatt von 6%bewilligt wird (Z. 5.842/14) – 02.05.
1914 [maschinschriftlicherVordruckmithandschriftlichenEinfĂĽgungen].
Der „Bund der später Erblindeten Österreichs“ wurde 1924 von Jakob Wald
(1887–1952) gegründet; 1935wurde er in „Hilfsgemeinschaft der späterErblin-
detenÖsterreichs“ umbenannt. Nach seiner Auflösung durch die Nationalso-
zialisten1938wurdeernach1945neugegrĂĽndet.
KommentierteListeder2012/13 restituiertenArchivalienGuidoAdlers 255
Open-Access-Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Guido Adlers Erbe
Restitution und Erinnerung an der Universität Wien
- Title
- Guido Adlers Erbe
- Subtitle
- Restitution und Erinnerung an der Universität Wien
- Editor
- Stefan Alker-Windbichler
- Murray Hall
- Markus Stumpf
- Publisher
- V&R unipress GmbH
- Location
- Wien
- Date
- 2017
- Language
- German
- License
- CC BY-NC-ND 4.0
- ISBN
- 978-3-7370-0721-4
- Size
- 15.5 x 23.2 cm
- Pages
- 316
- Keywords
- Political Science, National Socialism, Nazi-looted, musical life, provenance research, Nationalsozialismus, NS-Raub, Musikleben
- Category
- Kunst und Kultur