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Das Handbuch des Österreichers
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Musik er~cheinl Ludwig nm ßcethovcn (1770- 1827) im Thronsaai der Österreichischen Musik. Er war zwar Rhei1;li'nder von Geburt, doch lebte er während seine1 großen Zeil iu W'ien und wurde so wie JV[clr,slasio, der Römer, vor ihm zum Osterreicher. - Und um die Fülle der Genies vollzumachen, trat Franz Schuber! (17!'7- 1828) als Sänger volkslümlichcJ· Weisen il~ die Offcntlichkeil. l\Iit diesen vier l\Iänncrn ha! die Österreichische i\Iusik ihre klassische Voll- endung erreiclit. Sie hält sich auch einige Jahr- zehnte auf dieser Höhe des Schaffens. Zugleich gibt es die gt·oßcn Meister des Tanzes, des Wiener Walzers, clcssen Urform bis in das Millelaller und aul umgeformte oberöstcrreichische Ländlertänze zu- J'ückgcht; wü· nennen ihre wohlbekannten Namen: Josef Lanner (1801- 1843), Johann Strauß Vater f1804 - 18-Hl:• und Johanr1 Strauß Sohn (1825- 1899). Aus dem allen Singspiel ist unter verschiedenen Ein- flüssen die moderne Operelle entstanden. Franz von Suppfc (181!1 - 1895) und Carl JUilliiekcr (1842- 1899) sind ihre Meister, denen sich der jüngere Johann Strauß mit der "Fledermaus" und der Allmeister Franz Lchar (1870- 1948) beigesellen. Und ~ie um die \Vcnck dc~. 18. zum 19. Jahrhundert Beelhoven aus der Fremde nach Vvicn kam, so gehl es um die Wcndr des 1!l. zum 20. Jahrhunderts dem Hamburger Johanncs ßrahms (.1833- 1897) ebenso. Zusammen mit clcnt viel zu l'iei verkannten Hugo WoU (1860-· 1903), dem Schöpfer des "Corregidor", und mit Guslay i\'lahler !1860- 1911) wurde von ihm die Tra- dilion der Schuberl'schen Liedertechnik weiter forl- gcfü hrl. Sie sind Zeitgenossen t;}i!leS der gcwall igsten Symphoniker, des Oberö'sterrelchers Anton ßruck- ner !1824- 1896), in dessen Leberi ebenso ganz innig öslc1 rl'ichisches Wesen zum Ausdruck kommt wie in 181
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Das Handbuch des Österreichers
Title
Das Handbuch des Österreichers
Editor
Ernst Görlich
Publisher
Österreichischer Kulturverlag
Location
Salzburg
Date
1949
Language
German
License
PD
Size
8.1 x 12.1 cm
Pages
376
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