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Das Handbuch des Österreichers
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WirtschaHsstruktur Jahre 1918 blieben nur mehr 9 Taba)ifabriken (Wien- Landstraße, Wien-Ottakring, Hainburg, Stein, Linz, Hallein, Scbwaz, Klagenfurt und Fürstenfeld), 3 Ver- schleißmagazine und das Gebäude der Generaldirek- tion in Wien im Besitz der Republik. 1921 wurde die Tabahegie zum ersten Mal seit· ihrem Bestand passiv und es drohte ihr die Einstellung. Aber in der Zeit zwischen den beiden Weilkriegen erholte sie sich wieder, es entstanden eine Reihe von :\'eubauten (Virginierfabrik in Stein, Zigarettenfabrik in Wien- Fa,-oriten, Zentralmagazin im \Viener Arsenal und schließlich in den Jahren 1931 bis 1936 eine der größ- ten und modernsten Zigarcllenfabriken Europas in Linz, ein W..erk der Arehiteklen Peter Bellrens und Alexrmder Popp) und 1929 betrug der Reingewinn schm~ wieder über 206,000.000 Schilling. Es ist interes- sant, daß zur Zeit der deutschen Besetzung, in der der Name· Osterreich aus der Offenllichkeit ver- bannt war, die Tabakregie den X:1men ,,Austria- Tabakwerl<e AG., vormals Osterreichische Tabak- regie" führen durfte. Das I<apital dieser AG betrug 40 1\Iillionen RM, es war aus s c h I i e ß l i c h ö s t e r- r eichisch er Herkunft, die Leitung aber ging in deutsche Hii11de über. Durch Kriegseinwirkungen er- litt die Tabakregie einen Seiladen 1·on 170 Millionen Goldruark. Ivlit dem Jahre 1945 begann der Wieder- aufbau als öslerreichisches StaatsmonopoL Für das Jahr 1947 konnte sie bereits wieder über 5 Millionen kg Rohtabak verfügen. Dazu kamen noch weitere 3,100.000 kg durch Kompensationsgeschäfte mit Grie- chenland, Bulgarien, Italien und der Übersee. Der \'erschlcißapparal umfaßlc bereits wieder 258 Ta- bakverleger und über 13.000 Tabaklrafiken. Für die Österreichische Volkswirtschaft ist fer- ner der F.r c m denverkehr von wesentlicher Be- 347
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Das Handbuch des Österreichers
Title
Das Handbuch des Österreichers
Editor
Ernst Görlich
Publisher
Österreichischer Kulturverlag
Location
Salzburg
Date
1949
Language
German
License
PD
Size
8.1 x 12.1 cm
Pages
376
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