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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
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Page - 349 - in Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)

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Nr.202–203 349 [8.] Itemd gen Neydegk zu dem Lùg3 von dem fùder XXVIII den. und vom dreiling XXIIIIdend. [9.] Vone ainem halben fuder in den keller oder aus dem keller in das schef oder aus demschef solmanhalben tail gebenals vonain(em)gantzen fuderpùrte. [10.] Und wer der stukch ains oder menigers uberfert, es sey, der da mer geit oder [88v] der da mer nymbt, denn vorgeschriben stet, als oft sol ir yglicher vervallen sein ze gebender stat zeWiennzwayphuntWiennèrphennig analle gnad. 203. OrdnungderFasszieherundFuhrleute. 1441August 31. HWOBfol.88v. Druck:Hormayr,Wien5UBNr.CLXXIX.–Literatur:Uhlirz,Gewerbe739. Vermerktdieordnung, sodenvastziehernundden fùrleutengemacht ist, undwas si ze lonnemensullen, annoetc.XLIo anphintztagvor santGiligentag: [1.] Von ersten es sullen der vastzieher nùr zwen miteinander haben und nicht mer, als indazvormalngebotenundgesatzt ist1, und sullennemenzuebner resst oder aus einem keller,derdreiodervier staphelnhat, vonaimfuder ze ziehenaufdenwagenXXIIIIden. undvonaimdreiling inderselbenmass aufdenwagenXVIIIden. [2.] Item aus aim keller, der VIII, X oder XII stapheln hat, der sol geben vom fùder untz auf den wagen XLII den. und von ainem dreiling XXXII den. Wèr aber, daz der keller tieffer wer und mer stapheln hiet denn XII, als vil er der staphel mer hat, so sol er gebenhintzùaufdieXLIIden.oderaufdieXXXIIden.dreyphennigvonyedemstaphel. Wèr aber, daz sy gròssere vas zùgen denn fueder sind, so sol man geben hintzù, als vil dass(elb) vasmerhatuber ain fuder, vonyedememerdreypfenniguntz indaz schef. [3.] Item von dem wagen untz in das scheff, von yedem fuder, daz man aus der stat oder ausder vorstathinausfùrt,XVIden.undvonaimdreilingXIIIIden. [4.] Item von aim fuder most oder wein ina ain keller ze lassen, wie teuff der ist, XXIIIIden.undvonaimdreilingXVIIIden.undaufebneresstvonaimfuderXVIIIden. undvonaindreilingXIIIIden. [5.] Item aus dem scheff von aim fueder most oder wein ze ziehen auf den wagen XXIIIIden.undvomdreilingXVIIIden. [6.] Item es sullen all gest, die bei der stat nicht kaufft habent, und auch allermènik- lich irwègenselberdingenundnichtdievastzieher.Aberwelherweinbeyder statkaufft, es sey burger oder gast, dem sol der vastzieher die wègen bestellen, also daz man von aim d–d Am rechten Rand der Zeile wahrscheinlich von gleicher oder zeitnaher Hand mit Verweiszeichen eingefügt. – T2 hat diesen Artikel im Text. e–e Unterhalb der Ordnung von gleicher Hand mit Verweiszeichen eingefügt. – T2 unterhalbderOrdnungvongleicherHandmitVerweiszeichen eingefügt. 203 aDanach gestrichen: k-. 3 Neideck/Neidegg, eine in Wien häufige Geländebezeichnung; hier ist wahrscheinlich das Gelände imUnterenWerd (Wien II) gegenüberdemRotenturmtorgemeint, vgl.C     , LexikonWien4361. 203 1 SieheobenNr.202.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Title
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Subtitle
(1364–1555)
Author
Markus Gneiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2017
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Size
17.3 x 24.5 cm
Pages
674
Keywords
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
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