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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
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358 VI.2.Edition vorgeschribn stet, die dem rat jerlich darumb sulln gelobn dem treulich nachzugen, und was sy solher vell findn, aimburgermaister anzusagenc. Dochhat imder ratvorbehalten,dievorgenann(ten)artikl zumynnern, zumern,wie undwenn indaz fùglich ist, getreulichundungeverlichen. 213. DerRat [der StadtWien] erteilt denKammmachernundWürflern eineOrdnung. 1428 Juli 17. HWOBfol.94r. Parallelüberlieferung:T3 fol.287r–v. Druck: Feil, Beiträge 281 (irrig zu 1428 Juli 14, HWOB). – Literatur: Uhlirz, Gewerbe 690;Zatschek,Handwerksordnungen34;Elkar,Recht191. Vondenkamernundwùrfflerna Anno Domini millesimo quadringentesimo vicesimo octavo des sambstags vor sand Ma- riaMagdalentaghabentdieherrendes ratsdenkammernunddenwùrfflernainordnung irrbaiderhantwerchgesatzt, als hernachberùrt ist: [1.] Von erst es sol sich kain kammer noch wurffler hie nicht ze maister setzen, er pringdannurkund,vonwannerkomensey,daser sichdaselbs frumbklichunderwerlich enthalden und seine lerjar ausgedint hab, oder er weis es hie mit erbern lewten vòr dem rat,unddaserauchaineelichweibhabundburgerrechtgewinnmitainemhalbenphunt phennigund in ir zechauchgebainhalbphuntphennig. [2.] Sysullenauchunder inerwellenzwenmaister,die inder ratbestèttensolunddie in irb aribaitb beschawn sullen, ob die gerecht und gùt sey. Und was gest irer arbait her- bringent, daz zu irm hantwerch gehoret, es sein horn, kèmpp, schaln, wùrffel, daz sullen dieselbenzwenmaisterbeschawn,obdie auchgerechtundgùt sein,damitdie lewtnicht betrogenwerden.Undwosyvindent solhposarbait,dyzu irmhantwerchgehoret, es sey hie gemacht oder herbracht, das sullen sy nemen und dem burgermaisterc antwurten zu der statnùtzund frumen. [3.] Undwasgerarbait [!] kèmpp, schalen,horn,painoderwùrffell herbrachtwirdet, dasd sol nindert anderswa verkauft werden dann ine den hewsern, da dieselben gest zu herwerg sind, und sullen dieselben arbait die egenan(ten) maister ee anfailn, als von alter herkomen ist. [4.] Auch sullen dieselben maister oder dieselben zway hantwerh alle jar geben dem statrichter ainphuntphennig, als das auchvonalterherkomen ist. Auchhat imder rat vollenundgantzengewalt vorbehalten,die egen(ant) stukchund artikel zemynnernundzemern,wieoderwenn indas fugsamist. 213 aÜberschrift rubriziert. Am rechten oberen Rand: Von den kamern und wurfflern. b–b Auf Rasur. c ÜberderZeile von gleicherHand. d d-korr. aus langem s-. e i-korr.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Title
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Subtitle
(1364–1555)
Author
Markus Gneiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2017
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Size
17.3 x 24.5 cm
Pages
674
Keywords
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
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