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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
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428 VI.2.Edition [4.] Item daz auch fùrbaser kain leinbater, man noch fraw, kain stat, die im also ver- schribnistoderwirdet,nitmerhingebn,verkauffennochverlassensol.Werdawider thut, des leinbatstat soldemspital2 verfaln sein. [5.] Itemwomanainleineinsvindet,daznichtgerechtundvalschwèr,auchdierechtt lenng und prait nicht hiet, oder welher leinbat wider die ordnung verkaufft, des leinein solmanaufhebenmitdesburgermaisterdienerunddemburgermaister antwurtenzuder stathannden.Sprèchaber ainer,manhiet imunrechtlichbeschaut,undwoltdazgerecht machen,des solman imstat tu˚nvordenanndern leinbaternallen. Dochhat imder ratgwaltvorbehalten,dieordnungzuverkern, zemynnern, zumern oderganntz abzethunnachgelegnhaitder zeit,wieundals oft indes verlusst. 278. Der Bürgermeister und der Rat der Stadt Wien ergänzen die Ordnung der Leinwater auf derenBitte umeinenArtikel, denAnkauf vonLeinwandbetreffend. 1493September9. HWOBfol.146v. Literatur:Uhlirz,Gewerbe735. Der leinbatèrordnung Anno Domini milesimo quadringentesimo nonagesimo tercio des montag nach unnser lieben Frawentag irèr Geburd haben mein herrn der burgermeister und rat der stat zu Wienndurchder leinbater, irèrmitburger, vleissigenbeteunndumbaufnemungundgu- ter ainikait irer zech und bruderschaft willn disen nachgeschriben artigcl aufgesetzt und zuannder irer ordnung in ir statbuchgeschafft zu schreiben: So leyneins herbracht wirdet und in die herrberg und heuser kommet, so sol durch die zechmaister den brudern und sbesstern allen zu dem kauff gesagt und aim yeden der kauf mitgelassenn werden, an allain es hiete ains nicht zu bezalln oder wollte den kauf sonst nicht habn, so mugn dann die anndern den kauf haben und nemen. Wèr aber, das ain bruder oder swesster ainn kauf des leinein haimblich haben oder den den anndern nicht verkunden oder mitlassen wollte, als oft das beschiecht, so sol dieselb person der stathie zugemainemnutz ainphundphennigunnachleslich zubezalln zupeenzugeben vervallen sein und sol dennoch darzu den anndern zechbrudern und swesstern den kauf mitlassn anwiderredeundauszug treulichundungeverlich. Doch hat im der rat vorbehallten, den bemellten aufsatz solhès artigcls zu mynnèrn, zemernoderganntz abzutun,wie imdasgevèllet. 2 ZumWienerBürgerspital sieheobenNr.37Anm.2.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Title
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Subtitle
(1364–1555)
Author
Markus Gneiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2017
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Size
17.3 x 24.5 cm
Pages
674
Keywords
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Categories
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