Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Historische Aufzeichnungen
Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Page - 453 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 453 - in Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)

Image of the Page - 453 -

Image of the Page - 453 - in Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)

Text of the Page - 453 -

Nr.297 453 [14.] Und wellent auch, was ainer vervallen sey in der stat umb wunden, umb swert- zukchen,umbmesserzuchken,dest sol er auchdavervallen sein. [15.] Und sol auch dhainer ain weib, die an der unee sey, nicht behaltenu, esv sein phaffenweib [164r] oder andrew weibv. Wèr darùber begriffen wùrde, der sey daz wann- del vervallenw zwenundsibentzigphennig. [16.] Und wer ainen an seinem schaden begreift und mag denselben nicht uberwindenx, rùefft er seinennachpawrenanundkumbt innicht zehilff, der istwandels beliben nach dem rùeff zwenundsibentzig phennig. Nymbt er aber sich mit dem rechten davon,daz erdes rùeffsnicht gehorthab, so seyy ledig. [17.] Undz ob ain man umb erlich tatt flùchtig wùrde und kàm an daz urfar und hiess sich uberfuren und ist, daz eraa chumbt von der stetten ainer schalten lankch, wèr dann,dazdie veintkòmen, so solder verig fùr sich farenhinuber andas lannd;wèr aber, dazdieveint ruefften,er soltherwider faren, so sol er sybb hinnochfùrenundsoldarumb nyemandsnichtsbeliben seinz. [18.] Undobainerumberlich tatt in irehewser lùffundkomhindenwider awsund hulff imhaltdartzu, soseyernyemanddarumbbeliben.Wèraber,dasainerumbunerlich tatt auch lùff in ir ainshawss, eswèrbey tagoderpeynacht,undobderbeschirenwùrde undkhàmdarùberhinunddazmandemwirtdarumbzusprech, erhiet imhingeholffen, nympt er sichdavonmit seinen trewen, so ist derwirtnyemandnichtsbeliben. [19.] Undcc wellentauchcc,wannsyainenvahentmitder rechtenhannthafftdd, so sol inder ambtmanantwurtenandaz lanndzudemRotenturn3, als ermitgurtlumbvangen ist, demstatrichter. [20.] Undwellent auchallesdes, des sybedùrffen in irehewser, es seyvonessenoder vontrinkchen,davonsullensydhainmawttnochzolgebenundhabentauchdazvonder stat recht. [21.] Undee wer ambtman sey, der sol haben ain stèten stier, und wèr hinùber in die stat oder heruber fert, der geb von ain(em) gevasten wagen zwen phennig und von ain(em)ungevastennu˚r ainphennigee. [22.] Undffwellentauchff,ob irdhain ichtviechsverwarlastwùrdevondesambtmans knechtengg, daz ir ainer bewern mag mit ainer gewissen, das solhh imhh derii ambtmanii ablegen,waz aber geschèchangevèr, da seynyemandumbbeliben. [164v] [23.] Undwellent auch,ob ir ainerwein schankch, erwèrgesessenoderunge- sessen, derselb sol iren kindern, iren knechten oder was sy dinstvolkhjj haben, demkk sol erkk nicht mer porgen, nu˚r als vil er ob der gùrtl hat. Porgt er darùber mer, daz sol dem leyttgeben verlorn sein und sol dartzu dem ambtman daz wanndl geben und sol auch ir kainer nicht lewttgeben, er sey dann hausgnossen und sey mit irem und burgermaister willen. t Nach BUW; HWOB: der u BUW: kalten. v–v BUW durch Unterstreichung getilgt. w BUW: beliben. x BUW: ùberobern. y BUW er über der Zeile von späterer Hand mit Verweiszeichen eingefügt. z–z BUW daneben eine Klammer und eine 0, Artikel wohl getilgt. aa Nach BUW; fehlt in HWOB. bb Nach BUW; HWOB: sich. cc–cc BUW durch Unterstreichung getilgt, am Rand der Zeile von späterer Hand: Item. dd Nach BUW; HWOB: hantschafft. ee–ee BUW daneben eine Klammer und eine 0, Artikel wohl getilgt. ff–ff BUW gestrichen, am Rand der Zeile von späterer Hand: Item. gg BUW durch spätere Hand am Rand der Zeile ergänzt und durch Verweiszeichen hier eingefügt: oder dem viechhallter. hh–hh BUW durch spätere Hand ausgebessert auf: sollen. ii–ii BUW gestrichen, durch spätere Hand neben und über der Zeile: sy im. jj NachBUW;HWOB: dienundst vokchs [!]. kk–kk BUWgestrichen. 3 ZumRotenTurmbzw.dessenTor sieheobenNr.202Anm.1.
back to the  book Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)"
Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Title
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Subtitle
(1364–1555)
Author
Markus Gneiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2017
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Size
17.3 x 24.5 cm
Pages
674
Keywords
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Categories
Geschichte Historische Aufzeichnungen
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Das Wiener Handwerksordnungsbuch