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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
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Nr.306–308 467 gewònlich gotsdienst davon verrichta und die armen krankhen khnecht unnderhallten werden. Esbehaltn inenauchmergemeltburgermaisterundratbevor,diseunndannderearticl dergelegenhaitnachzumindern,merenodergarabtzethun,wieesdienotturffterfordern wirdet.Actumut supra. 308. DerRatderStadtWiengrenztdieArbeitsbereichevonBäckernundMüllernvoneinanderab. 1489Oktober20. HWOBfol.172r. Literatur: Stolz,Nahrungs- undGenußmittelpolitik18. Annoa Domini milesimo quadringentesimo octoagesimo [!] nono des eritags nach sand Lucastag,desheyligenewangelisten,habendieherndes ratzder statWienndurchgemai- nes nutz und durch aufnemung beder handberch pèkchèn und mùllner nach verhòr irer zwitrecht, die sy von wègen des melbelnn, schroten, wasserpeùtl und pachen miteinnan- der gehabthaben, sòlheordnungaufgesatztundgemacht: [1.] Von erst das nw hinfur die mùllnèr nicht melbeln noch in selbs schroten sollen, sonderdenpekhenunndmelbln, als esdannvonalltèrherkomènn ist. [2.] Item die mùllnèr sollenn auch abthun die wasserpewtel und das melb durch die hanndpewtlpewtln, auchwie es vonalltèrherkomen ist. [3.] Itemsy sollènauchdemgemainnmann, soder sein traidgenmùlbringtunddes melbs notturftig ist, furdèrn und der pèkhen getrayd dieweyl sten lassen, bis der gemain mangefùedertundaùsgericht ist. [4.] Item so die mùllner wèder den pèkchen noch dem gemain man ze mallen oder ze schroten haben, mògen sy dann in selbs wol melblen und schrotnb und das den melb- lern, pekhen, auch den greisslern verkauffen. Daenntgegen sòllen die pekhen irn getrayd den mùllnèrn ze schroten gèben unnd damit gehallten werden, auch wie es von alltèr herkomen ist. [5.] Item die obgenan(ten) pekchen sòllen auch des melbeln halben sich also hallten, wie esdann in irunnddermùllnerordnung imstatbuech1 hiegeschriben ist. [6.] Item sy sòllen auch die semel und all ander prat pachen schen und recht, yedes nach seinen staten, als danndiedeichgesètzt ist ungeverlich. [7.] Wèlher aber solh obberurt ordnung unnd satzung ùbertrèt und nit gehorsam were,der sol gestrafftwerdennachdesobgenannten rats rat. Unnd zu gedechtnùss hat der benannt rat die obgerùrten ordnung in ir statbùech bevolhenzu schreiben. Imhat auchderbemelt rat gantzengewalt vorbehalltn,die vorge- nantenartigkl zuverkèrn, zemyndern, zemeren,wie indasampèssten fùgtundverlusst. 307 aDanachdurchUnterpungierung getilgt: werden. 308 aÜber dem gesamten Eintrag mittig von späterer Hand: Entschid zbischen pekhen und mulner. Siehe dazu obenS.67. b -r-überderZeile von gleicherHand. 308 1 SieheobenNr.194.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Title
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Subtitle
(1364–1555)
Author
Markus Gneiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2017
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Size
17.3 x 24.5 cm
Pages
674
Keywords
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Categories
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