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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
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496 VI.2.Edition hueterordnung, so syvondemselbenratehietn,wère,daraufnachbederobestimbterpar- teiengenugsamerverhòr entschidendermassn,das furbaserdiekramerhie ausserhalbder gewondlichen jarmarkhtnichthuet in irenkramenvail haltennochhingeben sòllen. Dochhabeninndiebestimbtenburgermaisterunndrate sòlhenentschidzumindern, zemerenodergantzwiderabzetuen,alsoftdasdienotturft eraischenwurde,vorbehalten. 328. Der Bürgermeister, der Richter und der Rat der Stadt Wien grenzen die Arbeitsbereiche der FlaschenschmiedeundKlempner voneinander ab. 1511 Juni17. HWOBfol.194v. Literatur:Feil,Beiträge255;Uhlirz,Gewerbe620,662. Entschid zwischenderflaschensmidundklampfer Annoa Domini etc. im funfzehenhundertisten unnd aindliften jar an eritag vor Johannis baptiste haben burgermaister, richter und rat der stat Wienn aufb underricht von me- rer aufnemung wegen gemains nutz zwischen der flaschensmid, irer mitburger, an ainem unndgemainklichderklampfer annders tails entslossenunndentschiden: [1.] also das nun furon kain klampfer in der stat Wienn in kainem offenn laden, sonnder auf freyemplatzoder gassen sitzenunndarbaitten sol. [2.] Es sol auch kain klampfer nichts von weisser arbait arbaitten noch machen, wie dann von allter herkumen. Wo aber ain klampfer daruber in sòlhem betretn, sol im solh arbait genomenunnddarzuenachaines rats erkantnusdarumbgestrafftwerden. Doch behellt im ain rat bevor, solh ordnung zu mindern, mèrern oder zu verèndern unndzuverkeren. 329. Der Bürgermeister und der Rat der Stadt Wien grenzen die Arbeitsbereiche der Weißgerber einer-undderHandschuster,Beutler undNestler andererseits voneinander ab. 1511 Juli 15. HWOBfol.194v. Entschid zwischender irher, handtschuster, peitlerunndnèsstler Anno Domini etc. quingentesimo undecimo des eritags nach sand Margrethen, der heiligen junkhfrawen, tag kamen fur den rat der stat Wienn die erbern maister des irherhandtwerchs an ainem und die erbern maister des handtschusters-, peitler- und nesstlerhandtwerchs am anndern tail von wegen der gelben fel, so die bestimbten handt- schuster, peitler unnd nesstler zu fèrben vermaintn. Dagegen awer die gedachten maister des irherhandtwerchs vermainten, die gelben fel zu ferben irem handtwerch zugehorig ze sein,wannniemandtdieselbengelben fel an ireshandtwerchszeug fèrbenmòcht. Also haben die hern burgermaister und rate von aufnemung gemaines nutz willen zwischen inen entschiden und entslossen, das nun hinfur die gedachten maister des ir- 328 aOrdnunggestrichen.SieheuntenNr.330. b ÜberderZeilevongleicherHandmitVerweiszeicheneingefügt.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Title
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Subtitle
(1364–1555)
Author
Markus Gneiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2017
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Size
17.3 x 24.5 cm
Pages
674
Keywords
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Categories
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