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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
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Page - 497 - in Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)

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Nr.327–330 497 herhandtwerchs die gelben fel alain in dem zeug arbaitten unnd ferben solln unnd nicht annderehandtwerch. Doch hat im ain rat vorbehallten, solhen entschid zu mindern, mèren, zu verèndern, zuverkèrena,wieundwann indes verlusst onalle irrung. 330. Der Bürgermeister, der Richter und der Rat der Stadt Wien grenzen die Arbeitsbereiche der FlaschenschmiedeundKlempner voneinander ab. 1511 Juni17. HWOBfol.195r. Parallelüberlieferung: WStLA, H.A.-Akten 9/16.Jh. a) fol.1r–v (Abschrift durch Stadtschrei- ber Gabriel Gutrater, 1506–1521; 1524–1525); b) fol.3r (Abschrift durch Stadtschreiber HansHofmann,1527–1540). Derflaschensmidordnung Anno Domini etc. im funfzehenhundertisten unnd aindliften jar an eritag vor Johannis baptiste kamen fur unns burgermaister, richter unnd rat der stat Wienn gemain die fla- schensmid,unnsermitburger,unndgabendazuerkennen,wie syvonunns imstatpuch1 ain ordnung hietn, wère auch von allter herkumen unnd wurde in anndern hawbtstètn allenthalben dermassn in gebrauch gehallten, das kain klampfer kain weisse arbait arbai- ten, machen noch verkauffen sol, dann in flaschenschmiden wurd dardurch ir narung entzogen. Darauf wir auf ir der flaschenschmid allte ordnung, beswèrta und allt herkomen und sunst vil beweglichen ursachen erwègen unnd entlichen entschiden unnd entslossen ha- ben: [1.] also das nun furon kain klampfer in der stat Wienn in kainem offenn laden, sonnder auf freyem platz oder gassen sitzen, arbaiten unnd sein arbait, die im geburt, verkauffen sol. [2.] Es sol auch khain klampfer nicht von weisser arbait arbaitten, machen noch vèr- kauffen. Wo aber ain klampfer daruber in sòlhem oder dergleichen betrètn, sol im sòlh arbait genomenunnddarzuenachaines rats erkantnusdarumbgestrafftwerden. Doch behalt im ain rat bevor, sòlh ordnung zu mindern, mèrn, zu verèndern, zu vèr- kernoder gar zuvèrnichtenb. 329 aDanachnochmals irrig: odergar zuverkern. 330 a-t korr. aus -d. b H.A.-Akten 9/16.Jh. a folgt: Also stet es im statpuech zw Wienn geschribenn. – H.A.-Akten9/16.Jh. b folgt: Also steet es inder vonWiennhanndwercherordnungbuechgeschriben. 330 1 Vom Inhalt her kann sich der Verweis nur auf Nr.328 beziehen, obwohl diese vom selben Tag wie Nr.330datiert.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Title
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Subtitle
(1364–1555)
Author
Markus Gneiß
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2017
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Size
17.3 x 24.5 cm
Pages
674
Keywords
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Categories
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