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Handwörterbuch der Philosophie
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Organon — Orthosophie. 467 J. SCHULTZ sind sie (s. Leben). Nach R. GOLD- SCHEID sind sie „Konfigurationen von Richtungsintensitäten", synergetische Komplexionen, ., Mutualitäten", Systeme von Richtungselementen, aber ohne metaphysische Richtkräfte, Entelechien u. dgl., die nur der „Maschi- nismus im Vitalismus" unentbehrlich macht (Höherentwicklung u. Menschen- ökonomie I, 1911, S. 103 ff.). — Über REINKE, DRIESCH U. a. s. Leben. — Vgl. SCHELLING, WW. I 3; HEGEL, Naturphilos., S. ff.; Enzyklop. § 336 ff.; E. L. FISCHER, Über das Prinzip der Organisation, FECHNER, Ideen zur und Entwicklungsgeschichte, 1873; H. ST. CHAMBERLAIN, 1905, S. 470 ff.; HERTWIG, Die Lehre von den Organismen, 1899; VERWORN, Die Biogenhypothese, 1903; BOVERI, Die als historische Wesen, 1906; P. JENSEN, Organische Zweckmäßigkeit, 1907; FRIEDMANN, Die Konvergenz der 1904; SEMON, Mneme2, 1908; E. NANO, Die Vererbung erworbener Eigenschaften, 1907; BERGSON, creatrice6, 1910 (deutsch 1912); N. HARTMANN, Philos. Grundfragen der Bio- logie, 1912; J. SCHULTZ, Jahrbücher d. Philos. I, 1913 (Philos. des A. STÖHR, Der Begriff des Lebens, 1909. — Vgl. Entwicklung, Leben, Urzeugung, Präformation, Vererbung, Gedächtnis, Anpassung, Übung, Biologie, Periode, Ektropismus, Soziologie. Organon: Titel der von den Herausgebern der aristotelischen Schriften vereinigten logischen Arbeiten des ARISTOTELES (De de analytica priora et posteriora, topica, de sophisticis elenchis). Ein Organon" verfaßte F. BACON, ein „neues Organon" LAMBERT. Nach KANT ist ein „Organon der reinen Vernunft ein Inbegriff derjenigen Prinzipien . ., nach denen alle reine Erkenntnisse a priori können erworben und wirklich zu- stande gebracht werden" (Krit. d. rein. Vern., S. 43). Ort locus) ist eine Stelle im Raum, der einem Körper einge- nommene Sonderraum in Beziehung zu anderen Raumstellen betrachtet. Vgl. ARISTOTELES, Phys. IV 2, 208 a ff.; CHR. WOLFF, Gedanken von Gott . . . I, § 47; KÜLPE, Grundr. d. Psychol., 1893, S. 356 ff.; HÖFFDING, Der menschliche Gedanke, 1911 (Die Orte sind ursprünglich als qualitative Verschiedenheiten gedacht; durch das Messen, die Deckung von Raumteilen werden sie als gleichartig erkannt und durch das Zusammenfassen der gleich- artigen Elemente ergibt sich der reine Raum); STÖCKL, Lehrbuch d. Philos. II8, 1912; REHMKE, Lehrb. d. allgem. Psychol.2, 1905. — Vgl. Raum, Topik, Lokal- zeichen, Lokalisation. gerade; Werden): geradlinige, bestimmt gerichtete Entwicklung der Lebewesen: H. TH. EIMER (Die Entstehung der Arten, 1888; vgl. Entwicklung). Orthos recta ratio): rechte Vernunft, die das Sittliche trifft (HERAKLIT: ARISTOTELES, Eth. Nicom. VI 13, 1144 b 23, u. ö.; Stoiker, vgl. CICERO, De leg. I, 7; I, 2). Lehre vom Richtigen (R. STAMMLER, Die Lehre vom richtigen Recht, 1902, S. 621 ff.). 30*
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Handwörterbuch der Philosophie
Title
Handwörterbuch der Philosophie
Author
Rudolf Eisler
Publisher
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Location
Berlin
Date
1913
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
Size
12.7 x 21.4 cm
Pages
807
Keywords
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Category
Geisteswissenschaften
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