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Handwörterbuch der Philosophie
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Propositio — Psychisch. umfassend). Vgl. NOACK, P. der Philosophie, 1854; HERBART, zur Einleit. Philos.5, 1883; R. ZIMMERMANN, Philos. P.8, 1867; WILL- MANN, Philos. P.2, R. LEHMANN, Wege u. Ziele der philos. P. NATORP, Philos. P.3, 1909. — VgL Propositio: Satz. VgL Schluß. Prospektiv s. Leben, Harmonisch (DRIESCH). Vorschluß. Vgl. Schlußkette, Regressiv. der Dauer nach, als zeitliche Protologie erste Philosophie, Fundamentalphilosophie (GIOBERTI U. Proton Psendos (ngcoxov error falsche Grundvoraussetzung als Quelle falscher Konsequenzen (vgl. ARISTO- TELES, Analyt. prior. II 18, 66 a 16). Prozeß (processus): Fortgang, Verlauf; gerichtetes, gesetzmäßig laufendes, stetiges Geschehen; auch Verfahren (Prozedere). Als (s. Werden) betrachten HERAKLIT, HEGEL (S. Dialektik), BERGSON U. a. die Wirklichkeit. — Vgl. Aktualitätstheorie, Objekt (NATORP), Tatsache. Psendomenos s. Lügner. Erscheinungen sind Täuschungen des maßes. VgL Sinnestäuschung. Psittazismns („psittacisme": LEIBNIZ, von psittacus, Papagei): Ver- lust der Anschaulichkeit des Denkens, Sprechen ohne Bewußtsein der Wort- bedeutungen. VgL L. DUGAS, Le Psittacisme et la symbolique, Seele): seelische, empfindende Elemente Wesen, unsterblich, aber ohne Erinnerung an frühere (F. SCHULTZE, Vergleichende Seelenkunde, 1892-97). Seele (s. d.), Lebensprinzip, Lebenshauch. E. ROHDE, Psyche, Seelenkult und Unsterblichkeitsglaube der Psychiatrie: Seelenheilkunde, eine auf pathologische Anatomie, Phy- siologie, besonders auf Psychologie sich stützende Disziplin. Vgl. Psychiatrie8, 1909 f. — VgL Psychose. Psychisch Seele): seelisch, geistig, dem unmittelbaren als solchen angehörend. Das Psychische ist das (nicht weiter beschreibbare und reduzierbare) Bewußtsein (s. d.) im weitesten Sinne, als Zuständlichkeit Aktivität eines erlebenden Subjekts betrachtet; es besteht in Zu- sammenhängen und stetigen Abläufen von Erlebnissen, deren Inhalt so ge- nommen wird, wie er sich vom Standpunkt „innerer", unmittelbarer darstellt (s. Wahrnehmung). Es ist zwar vom Physischen funktional abhängig, aber weder die Wirkung, das Produkt, noch eine Begleiterscheinung desselben, sondern — in seiner primitivsten Form, als „Be- sdifferential", potentielles Bewußtsein, „Psychoid" u. dgl. — ursprünglich wie das Physische, als das Innen- oder Fürsichsein ebendesselben Wirklichen, das vom Standpunkt äußerer Erfahrung als physisch (s. Identitätstheorie, Seele, Leib, Physisch, Parallelismus). Ein höheres,
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Handwörterbuch der Philosophie
Title
Handwörterbuch der Philosophie
Author
Rudolf Eisler
Publisher
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Location
Berlin
Date
1913
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
Size
12.7 x 21.4 cm
Pages
807
Keywords
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Category
Geisteswissenschaften
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