Page - 231 - in Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks, Volume 3
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bis an den Tod ottokars IV. «. z
Zeit an, nämlich vom Jahre iQ6i ( i^n welchem
wider den wahren pabst Alexander I I . flch (lade-
lach, der Bischof von Parma, unter dem Namen
Honorjus als Asterpabst hervorthat) , hatte die
groĂźe Spaltung des Reichs und der Kirche ihr
Daseyn erhalten,
56. 5. zZo. i"»llnäiu3 (I) De Kuli. c!t. in 8ppen-
älce Okran. caplt. clvic. (k) ^nn»I. äuc. 3t/r.
I. 487.
§. 46. In der derben röm. Spaltung des Af- Gcbhard v.
terpabsies Cadalach, und in den verwirrten Umstan- ^ " l ^ " ^
den des Deutschlands swo die meisten Kirchen durch
die Simonie und Unzucht verschandelt waren ) tru-
gen unsere Metropoliten alle Hochachtung gegen den
Pabst Alexander I I . Gebhard der heil. Lrzbischof
von Salzburg erhielt von Rom nicht nur tas Pal-
lium (I), sondern wurde auch als ein Legat des
apostol. Stuhles erkläret (m). Ob er 1262 bei
dem Synodus zu Gsburg, in welchem (ladalaus
verworfen wurde, gegenwärtig gewesen, finde ich
nicht verschrieben. Altmann der Bischof Zu passau Und Alt-
106s nach Egilbert war auch auf des Alexanders
Seite (n). GlĂĽcklich war also Steiermark, da es
katholische Metropoliten, nebst Ottökar tH- ihren
Laudesfürsten hatte. Sighart» der Patriarch von Sighoid r.
AgUr, ein Graf von PIcjen, siel vom Pabst ab, ^
P 4 trat
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Volume 3
- Title
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Volume
- 3
- Author
- Aquilin Julius Caesar
- Publisher
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Location
- Graz
- Date
- 1786
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 34.9 x 62.9 cm
- Pages
- 544
- Categories
- Geschichte Chroniken