Page - 235 - in Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks, Volume 3
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bis an den Tod IttokarS IV. «.
shurg zum Kaiser, der ihn bestättigte. (2) Bald
hernach verband sich Gebhard der Lrzbischof mit
andern Herzogen und Bischöffen wider den Raisix
Heinrich. (1. Kapit. §. 88.)
(2) äminl. vuc. 6tvr. I. 498.
0) ib. 5. 499-
§. 51. Auf diese Zeiten gehören die Snstun-
gen der zwei ältesten und ansehnlichsten Manns-^' ^'"'
stifter im Steyermark St. Lsmprecht, und Ad-1066.1074.
mont. Von St. L-amprecht haben einige Urkun-
den, daß solches binnen den Jahren 1066 und
gestiftet worden vom Marquard de,«
Herzog von Närnthe» , Grafen zu Mürzthal, «
Aflenz / und Lppenstein, und zwar aus einem Ge- ^
lübde, welches er gemacht, da er im Krieg des
Gevft mit dem Ladislaus war verwundet worden,
(b) Ich will die Sache aus dem Stistbrief seines
Sohns Herzog Heinrichs in I^rnthen nc>4^c)
etwas in das Klare setzen. In diesem
sagt sein Sohn Heinrich i: daß solches Stift zu
bauen angefangen habe Marquard sein Vater; er"
nennet aber seinen Vater nicht Herzoge». Aus den
Urkunden dieses Stiftes (6) haben wtr auch: daß
Marquard ein Sohn des Herzogs Adalbero, und
seine Lhegemahlin Liupnrg in die Hände Heb-
hards des Lrzbischofs von Salzburg einige Zehen-
te, und and«re Güter übergeben haben. Es
muß also dieses Geschenk und die Stiftung von
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Volume 3
- Title
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Volume
- 3
- Author
- Aquilin Julius Caesar
- Publisher
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Location
- Graz
- Date
- 1786
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 34.9 x 62.9 cm
- Pages
- 544
- Categories
- Geschichte Chroniken