Page - 376 - in Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks, Volume 3
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376 Dritt. Kap. Staatsbeg. von Le>po,ld
Frieden machen wollte, ferners auch der nnmchtige
Herzog von Sächsin und Vaiern Heinrici d«r L,ä-
roe sich nicht bereden ließ, dem Kaiser bezmssehen,
mußte sich dieser in die Stadt PavlH verschlllessen.
(n) i3bu>8l. <üaenab. 8. ^nmd. anilül. 5-^. 1.708-
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Krieg in §. 86. Auch im Steiermark und ch
Salzburg. ^ Landen fieng es an kriegerisch zu werdm< Ron-
rad der Lrzbischof zu Mainz apost. Legat bemü-
hete sich Heinrich den Probst zu Rerchtesga.den zu
bereden, daß er das Erzbisihum dem Adalberr
übergeben sollte. Adalbert fiel mit einer Truppe
Soldaten im Winter selbst in Salzburg ein, wur-
de aber vom Heinrich geschlagen, und mußte sich
in das Närnthen fiüchten. (<i) Auch Steiermark
und Oesterreich wurden in Krieg verflochten. Frie«
mat t?C>"5 ^" ^ " ^ ' (4-Kap.§. 70.) welcher nach
1175. Absetzung des Madislaus König in Röheim sich
fürchtete, daß der ohnehin wegen Absetzung des
Adalbert von Salzburg beleidigte Herzog Hein»
rich von Gesierreich ihm Verdruß macheu könnte,
wiegelte Hermann den Herzog von Närnthen, und
«pttokar VI. Markgrafe» von Steiermark, oder
besser zu reden seine Hofherren auf (r) , daß sie in
Oesterreich einfallen sollten , so geschah es auch (5),
und Ottokar V I . bekennet es selbst, daß er vo«
seinen boshaften Räthen (t) sey Verführer worden.
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Volume 3
- Title
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Volume
- 3
- Author
- Aquilin Julius Caesar
- Publisher
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Location
- Graz
- Date
- 1786
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 34.9 x 62.9 cm
- Pages
- 544
- Categories
- Geschichte Chroniken