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378 Dritt. Kap. Staatsbeg. von Leopold
getreuen Gchutzhirrn P. Alexander, und de»s Adal-
von Salzburg schon versöhnet dar, schrieb
s^ den apostol. Legat, lud ihn zu sich eim, ver-
fich. sprach ihm allen Schutz und Beystan); der Ge-
sandte trauete dem jungen Alter des <V:t«k«r nicht,
sondern hielt die Untersuchung der Sache ziu Raab
in Ungarn (x); in dieser wurde Adalbert unschul-
dig erkläret, seine Klager in Bann geleZet ()s).
Bei diesem Kongreß waren nur wenige Prälaten
unserer Orten gegenwartig, jedoch haben fmr Adal-
berten Ulrich der Patriarch von Aglar, Roman
I I . »ischof zu Gurk, Irimbert der Abt von Ad-
mont, Siboto der Domprobst von Salzburg,
Heinrich der Abt von St. Peter geschrieben, und
richtige Zeugen in dem Schreiben an den päbstl.
Gesandten angefthret. (2)
(x) Okwn. lleickerlp. k t?erm. 3. II. 293.
Ib. (/) Ililci. in llilnal. 3tvr. 71Q.
Friede der H. zy. Friederich mußte auf FriedtNsgeban-
ch I .C.^ verfallen, besonders da auch von weltlichen,
noch weniger von geistlichen Fürsten keine Hilfe
mehr zu gewarten war, bis er sich nicht mit der
Kirche aussöhnen wurde. Er ließ also durch seine
geistliche Gesandte an dem Frieden der Kirche arbei-
ten, der auch folgenden Jahres zu Stande kam,
und zu Venedig bestattiget wurde, jedoch so,
- daß Adalbert ein Gchlachtopfer der Liebe und Ruhe
seyn, das Erzbisthum Salzburg an Ronraden von
Mainz
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Volume 3
- Title
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Volume
- 3
- Author
- Aquilin Julius Caesar
- Publisher
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Location
- Graz
- Date
- 1786
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 34.9 x 62.9 cm
- Pages
- 544
- Categories
- Geschichte Chroniken