Page - 393 - in Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks, Volume 3
Image of the Page - 393 -
Text of the Page - 393 -
dem Starb«, bis an den Tod Ottok. V I .« . 39»
deehcrrn zu betrachten, daß seine Gesundheit nicht
so verloren u seyil scheine, daß solche nicht durch
bessere Hilsimittel und Einberufung geschickterer
Aerzten soll« können hergestellet werden:' er wäre
noch jung / und die Natur wurde sich selbst bei bes-
sern Mitteln und Arzneyen behelfen. Sie stellten
ihm vor/ das Beispiel vom Balduin dem Rönig
von Jerusalem, welcher von Mutterleib aussätzig,
jedoch noch glücklich die Regierung führe. Letztlich
dachen sie ihn, daß, wenn er doch der Regierung
«ntsagen wollte, er sie und ihr Land nicht verkau-
ft« , sondern an den nahe gelegenen und befreund-
teten Herzog Leopold von <l)esterr«ch überlasse»
mdcht«. Der weichherzige Gttokar ließ sich ganz Er end«t
leicht bereden, er befahl, man soll die ^^
instrumenten verfertigen, schrieb einen allgemeinen
Landtag auf das folgende Jahr aus.
(ä) ^lmal. Duc. 5t?r. I. 72z.
§. 102. Noch in diesem Jahr 118s machte ^«ok.
Gttokar um sein faulendes Geblüt in Bewegung I . ^
zu setzen, und zum Nutzen der Stiftes einige Rei-
sen ; den 2y. April war er zu Vischa, beendigte
<ine Streitsache zum Nutzen des Stifts Admonr,
(c) verbannen kam er nach Chrungilsee (Grundl-zu G:u^i»
sie bei Aussee), allda erließ er den Unterchanen ^" ^
von Aimonr auf seine Lebenszeit den jahrlichen
Zins Brrgwerch nach Knnsthal; (s) den 9. Aug.
war Vttolar in Graz, erzeigte sich gegen Voran zu <5r«i <
Bb s sehr
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Volume 3
- Title
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Volume
- 3
- Author
- Aquilin Julius Caesar
- Publisher
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Location
- Graz
- Date
- 1786
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 34.9 x 62.9 cm
- Pages
- 544
- Categories
- Geschichte Chroniken