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dem Starken, bis an den Tod Ottok. VI,. zc. 415
Mark bei Hempsach, (der Ort ist mir unbekannt),
und die Kirche St. Martin mir allem zugehöri-
gen Mitgift übergeben sollen, dem Stift Admont;
weil aber Pilgrin von Hochenwart des Günther
Vater solches ungerecht und gewaltthätig besessen,
und dem Markgrafen Ottokar V. übergeben hat-
te, erkannte er seinen Fehler, löste dieses Gut
vom Gttokar V. aus, überließ ihm das Lehen,
welches er als Mundschenk von Aglar vom pa«
triarchen hatte, und übergab Straßgang nach
lldmont. (I)
in H,nng!< 8t?l. l, 624.
(i) ,'ci. iklcj. (k) Oo<5. als!.^ ,ämant. n. 102.
(I) 16. (?aäex n. 37. in nnnal. 3yr. I. 639.
§. 6. wolfold gab noch andere Zeichen sei- WoM!>«
ner Heiligkeit und Unschuld; er erfuhr in Geheim " ^ ^
von einigen Aeltern seiner Gemeine, Ulrich dem
Rustos, Ulrich LIsintorf, und IVitilo, daß sei-
ne geistliche Gemeine sich stosse, weil er allzuoft
die Nonnen im NIosier besuchte. (Was wurden
die Mönche geurtheilt haben, wenn Obere und
Mönche mit dissolvirten Nonnen in einem Haus
recht vom Herzen vertraut und zärtlich gelebt hat-
ten) rvolfold übereilte sich nicht, sagte nur, er
wurde binnen 3 lagen antworten, des dritten
Tages ritt N>olfoll> nach der Messe mit abgedach-
ten 3 Aeltesten in die nächst gelegene Schmelzhüt-
te bei Pkberg, ließ einen glüenden LisenNsy
«us
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Volume 3
- Title
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Volume
- 3
- Author
- Aquilin Julius Caesar
- Publisher
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Location
- Graz
- Date
- 1786
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 34.9 x 62.9 cm
- Pages
- 544
- Categories
- Geschichte Chroniken