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dein Starken, bis an den Tod Qttok. VI. :c. 503
den Grunzen Ste?ermarks l»nd Gesierreich stiftete
Otto der Bischof von Ramberg ein Spital am
Verg Pirn (hcut ein Kollegiarstift), dessen Prie-
ster die Aebte zu Admont, Gleink, Mrsien,
und der Probst zu St. Florian einzusetzen haben.
Vom Ursprung aus war dieser Qrt bestimmt ein
Spital zu seyn für die nach Palastina reisende Pil-
grimm; 1418 wurde es ein Kollegiatstift (.). Ot-
tokar wollte seine letzte Lebenslage noch mit Gut-
thaten gegen die Klöster auszeichnen, dem RIosier
Gleink (5) gab er den Meyerhof Dietoch, den er
von Passatt zum Lehen hatte, und dem Kloster
Traunkirchen (l) ließ er Gerechtigkeit wiedersah-
ren, da er von seinen üblen Rachen angeführt, den I> ^-
Arnold von v)artenberg seinen Hofherrn als Un-
teradvokaten bestimmet hatte, welcher wider alle
Gerechtigkeit handelte, diesen hatte cr also zu swns,
wo 1191 eine Münzbank war, abgesetzt, dem
Stift die alte Gerechtigkeit zurückgestellte. Die-
,nud die Äbtissin kam selbst nach Lnns, und Grt-
lieb der Lrzpr. von Fischach, Gttokars Hostapel-
lan legte auch seine Bitte für Traunkirche bei Ot-
tokar ab. Die letzte Gutthat Ottokars erhielt das
Stift Sekkau 1192, denn er gab zu ihrem bessern gegen
Unterhalt seine Landgüter zu waltendorf mit aller ^'
Zugehörde bis an den Fluß Pels, und die See-
vder ^udcnburgeralpe (u) ; in diesem Diplome
bedauret er mchrmalcn, daß er keine lürben habe.
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Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Volume 3
- Title
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Volume
- 3
- Author
- Aquilin Julius Caesar
- Publisher
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Location
- Graz
- Date
- 1786
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 34.9 x 62.9 cm
- Pages
- 544
- Categories
- Geschichte Chroniken