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Das linearbandkeramische Gräberfeld von Kleinhadersdorf
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Katalog und Ergebnisse 367 von 14 subadulten Individuen 98 Zähne des Dauergebisses und 123 Zähne des Milchgebisses. 19 der insgesamt 42 Individuen weisen Karies auf, wo- raus sich eine Kariesfrequenz von 45,2  % ergibt; da insge- samt 48 Zähne (Milch- und Dauergebiss) kariöse Zerstö- rungen aufweisen, erreicht die Kariesintensität (48 Zähne von 766 Zähnen) einen Wert von 6,3  %. Über diese beiden Kenngrößen hinausgehend wurden auch Berechnungen der Karieshäufigkeit pro Zahntyp des Ober- und des Unterkiefers angestellt. Ihr liegen folgende Gesamtzahlen der Dauer- und der Milchzähne zugrunde: 339 Zähne des Oberkiefers und 427 Zähne des Unterkiefers. Die Ergebnisse der Karieshäufigkeit sind in Tabelle 14 und Abb. 9 dargestellt. Was die Dauerbezahnung betrifft, waren der zweite und der dritte Molar des Unterkiefers am häu- figsten betroffen (17,6  % bzw. 22,2  %). Zerstörungsfrei wa- ren lediglich die I1 und die P3. Im Milchgebiss findet sich Karies nur an den Canini und den ersten Molaren. Die Eckzähne des Oberkiefers zeigen die höchste Kariesprävalenz (16,7  %). Karies an den Zähnen des Dauergebisses Von 28 erwachsenen Individuen lagen 545 Dauerzähne vor. 17 Erwachsene zeigten an 40 Zähnen kariöse Defekte. Da- raus ergeben sich eine Kariesfrequenz von 60,7  % und eine Kariesintensität von 7,3  % für die Zähne des Dauergebisses. Von besonderem Interesse im Kontext der Lebensstilre- konstruktion ist auch die Frage nach einer möglichen ge- schlechtsspezifischen Manifestation von kariösen Zerstö- rungen: Weibliche Individuen der Kleinhadersdorfer Serie nen Individuen bezogen auf die Gesamtzahl der diesbezüg- lich beurteilten Individuen. Die „Kariesintensität“ hinge- gen bezeichnet den relativen Anteil kariöser Zähne bezogen auf die Gesamtzahl der beurteilten Zähne. Für die Berechnung dieser beiden Parameter standen 766 Zähne des Dauer- und des Milchgebisses von 42 Indivi- duen (Erwachsene, Kinder und Jugendliche) zur Verfügung. Von 28 erwachsenen Individuen lagen 545 Dauerzähne vor, Abb. 9: Graphische Darstellung der relativen Karieshäufigkeiten getrennt nach Zahntyp (×100 = Prozent) in der frühneolithischen Population von Kleinhadersdorf. Zahntyp Karies Gesamt Zahntyp Karies Gesamt n (%) N n (%) N Maxilla I1 0 (0,0) 31 Mandibula I1 0 (0,0) 40 I2 1 (2,7) 37 I2 0 (0,0) 46 C 2 (4,9) 41 C 1 (2,0) 50 P3 0 (0,0) 40 P3 0 (0,0) 41 P4 5 (13,5) 37 P4 0 (0,0) 44 M1 4 (10,8) 37 M1 3 (6,0) 50 M2 5 (12,8) 39 M2 9 (17,6) 51 M3 4 (17,4) 23 M3 8 (22,2) 36 i1 0 (0,0) 7 i1 0 (0,0) 9 i2 0 (0,0) 6 i2 0 (0,0) 8 c 2 (16,7) 12 c 1 (6,7) 15 m1 1 (7,7) 13 m1 2 (11,8) 17 m2 0 (0,0) 16 m2 0 (0,0) 20 Gesamt 24 (7,1) 339 Gesamt 24 (5,6) 427 Tabelle 14: Absolute und relative Karieshäufigkeit im Ober- und Unterkiefer der frühneolithischen Population von Kleinhadersdorf.
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Das linearbandkeramische Gräberfeld von Kleinhadersdorf
Title
Das linearbandkeramische Gräberfeld von Kleinhadersdorf
Authors
Christine Neugebauer-Maresch
Eva Lenneis
Location
Wien
Date
2015
Language
German
License
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-7001-7598-8
Size
21.0 x 29.7 cm
Pages
406
Keywords
Neolithic, LBK, cemetery, archaeology, prehistory, Kleinhadersdorf, Lower Austria, Neolithikum, Linearbandkeramik, Archäologie, Urgeschichte, Gräberfeld, Kleinhadersdorf, Niederösterreich
Categories
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