Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Historische Aufzeichnungen
Die steiermärkisch-ständische montanistische Lehranstalt Vordernberg - Ein Jahrbuch für den innerösterreichischen Berg- und Hüttenmann - Ihr inneres Streben und Wirken und die derselben zugewandten Unterstütung von außen
Page - 187 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 187 - in Die steiermärkisch-ständische montanistische Lehranstalt Vordernberg - Ein Jahrbuch für den innerösterreichischen Berg- und Hüttenmann - Ihr inneres Streben und Wirken und die derselben zugewandten Unterstütung von außen

Image of the Page - 187 -

Image of the Page - 187 - in Die steiermärkisch-ständische montanistische Lehranstalt Vordernberg - Ein Jahrbuch für den innerösterreichischen Berg- und Hüttenmann - Ihr inneres Streben und Wirken und die derselben zugewandten Unterstütung von außen

Text of the Page - 187 -

18? Auch eine tiefere Dammcrde hat dahin Einfluß, daß die Stufen auf der Oberfläche erst nach einer größern Entfernung zum Vorschein kommen. Diese Entfernung habe ich «on 2, !V bis 20 Klafter angetroffen, 4. Fa l l . Wenn Erzstufen auf einem Gebirgswege gefunden wilden, der nicht den steilsten Abhang des Berges hinangeht, und ober diesem Wege die Dammcrdobcrstäche mit Rasen, Grbüsch oder Wald dicht bewachsen ist. Zuerst wird der Weg genau dabin untersucht, wie weit nach demselben Erzstnfen auswärts gefunden werden. Ist nun der Punet der obersten Findstufe ausgemittelt, dann wird von da aus zurück an der obern oder Bergseite des Weges die genaueste Untersuchung vorgenommen, wie lang die Linie sey, in welcher die Erzstufen «on oben in den Weg Hineinsitzen. Es ist natürlich, daß die Stufen von oben herkommen, und «on der obern Seite in den Weg sitzen muffen. Es mußte nur der seltene Fall eintreten, daß der Ausbiß unmittelbar auf dem Wege selbst wäre, und gleiches Streichen mit demselben hätte. Die Länge der Linie, in der Stufen von oben herein sitzen, ist als Breite des Erzstreifcus zu betrachten, der sich von da aufwärts nach dem steilsten Nergansteigen bis zu seinem Aus« bisse fortzieht. Man stellt sich dann in die Mitte dieses gefunde- nen Erzstreifens, und sucht von hier aus mittels des Augenmaßes die Richtung der steilsten Gebirgsverfiachungs-Linie, Diese gefundene Linie kann man sogleich entweder an Bäu- men oder mittels Pflöcken auf zehn bis fünfzig Klafter, oder noch weiter hinauf »usmarken. Hierauf geht man vom Wege aus nach dieser bezeichneten Linie fünf bis sechs Klafter auf- wärts, und läßt eine Oeffnung in die Dammerde graben.
back to the  book Die steiermärkisch-ständische montanistische Lehranstalt Vordernberg - Ein Jahrbuch für den innerösterreichischen Berg- und Hüttenmann - Ihr inneres Streben und Wirken und die derselben zugewandten Unterstütung von außen"
Die steiermärkisch-ständische montanistische Lehranstalt Vordernberg - Ein Jahrbuch für den innerösterreichischen Berg- und Hüttenmann Ihr inneres Streben und Wirken und die derselben zugewandten Unterstütung von außen
Title
Die steiermärkisch-ständische montanistische Lehranstalt Vordernberg - Ein Jahrbuch für den innerösterreichischen Berg- und Hüttenmann
Subtitle
Ihr inneres Streben und Wirken und die derselben zugewandten Unterstütung von außen
Author
Professor Tunner
Publisher
Andreas Leykam'schen Erben
Location
Vordernberg
Date
1841
Language
German
License
PD
Size
18.75 x 29.69 cm
Pages
280
Keywords
Bergbau, Bergwerk
Categories
Geschichte Historische Aufzeichnungen
Universitäten und Institutionen Institutionen
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Die steiermärkisch-ständische montanistische Lehranstalt Vordernberg - Ein Jahrbuch für den innerösterreichischen Berg- und Hüttenmann