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Die steiermärkisch-ständische montanistische Lehranstalt Vordernberg - Ein Jahrbuch für den innerösterreichischen Berg- und Hüttenmann - Ihr inneres Streben und Wirken und die derselben zugewandten Unterstütung von außen
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488 Findet ma« die Erze bloß noch an der Oberfläche in dieser Oeffnung der Damincrde, und gehen selbe nicht bis an die Gänze nieder, so ist es ein Beweis, daß der Ausbiß noch weit entfernt ist. Man geht hierauf nach derselben Linie wieder um einige Klafter höher hinauf/ und wirft, wie zuvor, eine Rösche auf. Findet man die Erzstufen »och immer bloß in der Damm- erde, so geht man wieder auf die nähmliche Art weiter, und wie- derholt dieses Verfahren so lange, bis man die Erzstufen ziem- lich nahe, oder gar an der Ganze aufliegend antrifft. Von hier aus werden die Stufen nicht mehr verlassen, und die Arbeit geht ohne Sprung, wie im 3. Fall beschrieben wurde, bis zum Ausbisse fort, welcher in 2 bis höchstens 10 oder 20 Klaftern erreicht wird. Wenn ein entdeckter Erzstreifen wenigstens zwei Klftr. Breite hat, so kann man denselben mittels der an der durch gesundes Augenmaß gefundenen Linie angebrachten Schurföffnungen nicht leicht verfehlen. Ist aber die Breite des unten gefundenen Erz- streifens schmäler, wohl gar nur 1 bis 2 Schuh breit, dann ist es allerdings etwas zweifelhaft, ob man mit den schmalen meh- rere Klafter von einander entfernten Schnrföfsnungen den Erz- streifen jederzeit treffen wird. Wenn also mit einer Schurfoffnimg, unbeachtet daß selbe bis an die Gänze niedergetrieben wurde, auch bei der strengsten Untersuchung des herausgehobenen Schuttes dennoch keine Erz- stufen gefunden werden, so kann, besonders wenn der Erzstreifen schmal ist, die Vermuthung entstehen, daß der Erzstreifen gänz- lich verfehlt, und entweder mehr links oder rechts zu treffen seyn dürfte. /' Man darf in diesem Falle von dem Schurfloch aus nur links und rechts 1 bis höchstens 2 Klafter ebensvhlig aus einander rö- schen, und der Erzstreifen wird ohne Zweifel gefunden werden, wenn derselbe so weit aufwärts sich erstreckt. Hat man aber mit der Schurfofsnung bis an die Gänze nieder, auch mit den bei einem schmalen Erzstreifcn links und rechts angewendeten Röschen
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Die steiermärkisch-ständische montanistische Lehranstalt Vordernberg - Ein Jahrbuch für den innerösterreichischen Berg- und Hüttenmann Ihr inneres Streben und Wirken und die derselben zugewandten Unterstütung von außen
Title
Die steiermärkisch-ständische montanistische Lehranstalt Vordernberg - Ein Jahrbuch für den innerösterreichischen Berg- und Hüttenmann
Subtitle
Ihr inneres Streben und Wirken und die derselben zugewandten Unterstütung von außen
Author
Professor Tunner
Publisher
Andreas Leykam'schen Erben
Location
Vordernberg
Date
1841
Language
German
License
PD
Size
18.75 x 29.69 cm
Pages
280
Keywords
Bergbau, Bergwerk
Categories
Geschichte Historische Aufzeichnungen
Universitäten und Institutionen Institutionen
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