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Deportiert nach Mauthausen, Volume 2
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454 | Regina Fritz garn fehlte jede Möglichkeit, mit der Außenwelt oder mit besser gestellten Häftlingen beim Arbeitseinsatz in Kontakt zu treten und dadurch die eigene Lage unter Umstän- den zu verbessern. Dabei konnte gerade in der letzten Lagerphase die Frage, ob ein Häftling «einer kleinen, intimen und stützenden Gruppe angehörte» und damit also über ein soziales Netzwerk verfügte, eine entscheidende Bedeutung für das Überleben erlangen  – wie auch der Historiker Daniel Blatman in seiner Untersuchung über die Todesmärsche betont. Der allein auf sich gestellte Häftling war gezwungen, mit allen Schwierigkeiten alleine fertig zu werden. Fanden sich hingegen Mitglieder oder Kameraden einer po- litischen Bewegung, Angehörige derselben Nation, ehemalige Bewohner einer Stadt, Verwandte oder Freunde, die man während der Zeit im Lager gewonnen hatte, dann konnte all dies das Überleben in einem gewissen Maße begünstigen.78 78 Daniel Blatman : Die Todesmärsche 1944/45. Das letzte Kapitel des nationalsozialistischen Massenmords, Reinbek 2011 [2008], S. 712. Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY 4.0
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Deportiert nach Mauthausen Volume 2
Title
Deportiert nach Mauthausen
Volume
2
Authors
Gerhard Botz
Alexander Prenninger
Regina Fritz
Editor
Melanie Dejnega
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2021
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-21216-4
Size
16.8 x 23.7 cm
Pages
716
Categories
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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