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dy schelk erlass vnd mainct
AU sein wein zugen sy im auss.
vnd waz er het in seinem hauss
an paren güldin, namens im.
5 zwai tausend, alz ich es uernym,
dar zu anderthalb hundert,
er wart so gar an plündert
Und auch peraubet also ser,
daz er doch gar het iahten mer.
10 pei allen seinem grassen gut
so kam er in solhe arniut,
daz er must in der schmehen
sehczig pfenrrig entlelien,
Und er het dach sunder geuert 58''
15 wal auff sechs tausent güldin wert,
pei disem gut er gar uerdarb,
uar grossein herczen laid er starl).
in dem sy auch dar gierigen,
inert enthemer sy uiengen.
20 Und ainer der lüess michel kers,
den uiengen auch dy schelk uil ters.
der tet auch als ain piderb man,
dar umb so muss er mein lab han.
sy sprachen cdaz er nure
25 herczog alprehten swure.5
Er sprach '^ch weiss niemen zu swern,
denn kaiser fridrich, meinem hern,
dem ich ains mals gesworen han.
kaim andern ich nit sweren kan,
30 noch kain geliipnis geben,
dy weil der hat das leben!}
Cristen missinger, Steffen tenk
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Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Title
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Author
- Th. G. v. Karajan
- Publisher
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Location
- Wien
- Date
- 1462
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 11.9 x 19.8 cm
- Pages
- 580
- Keywords
- Chronik, Strophenform
- Categories
- Geschichte Vor 1918