Page - 134 - in Michael Beheim's - Buch von den Wienern
Image of the Page - 134 -
Text of the Page - 134 -
134
etwa must ich peleiben lang.
wann ich dann uar ir stunde
vnd singen pegunde,
Da trug" man mir ain sidln her
5 vnd sprach <daz ich da siezen wer.1
vnd auch ain pecher ualler wein,
den hiess man mir da schenken ein,
auss der kaiserin uasse,
wann sust kain wein da wasse.
10 Und da ergaezt ich mich der klag-,
der ich zwen oder drei tag-
mangel vnd zadel het gehabt.
auch wart ich ainez tags gelabt
mit essendiger speisse.
15 dy er het in der toeisse
daz peschah in der weisse
Van aines frumen hafmans gab, 70 h
der waz gehaissen ulrich swäb.
pei widmor tar sich daz erhub,
20 auff der pruken ia der tar stub
waz er pei ainer rate,
ains tages halff im gate,
Das er ain hinden kalb geuieng
in dem graben da es da gieng.
25 daz tailt er umb vnd fürt sein hin.
dem kaiser vnd der kaiserin
vnd andern herren mere
ted er da mit sein ere.
Dem blaib dez wilbrecz nach ain stuk,
30 zu dem lud er mich auff dy pruk,
jn dy stuben pei dem stat tor,
als ich ez han uermeldet uor.
back to the
book Michael Beheim's - Buch von den Wienern"
Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Title
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Author
- Th. G. v. Karajan
- Publisher
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Location
- Wien
- Date
- 1462
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 11.9 x 19.8 cm
- Pages
- 580
- Keywords
- Chronik, Strophenform
- Categories
- Geschichte Vor 1918