Page - 175 - in Michael Beheim's - Buch von den Wienern
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Wann ich zu zwaien maln uernam, 95J"
daz dy flucht flĂĽhtlich in sy kam,
(sy warn sa tat vnd auch uerzagt
und fluhen hin, alz der sy iag-t,
5 geleich relit sara dy hasen
hin flihen auff den wasen,
Da dann dy hinder in sein,
also fluhen sy dy stat ein)
aber als äfft sy fluhen, so
10 waren dy selben hafleut du
und triben sy hin wider
gegen dem zäun hin nider.
Also musten sy da beston,
und torstun nit weichen do uan.
15 es wart ain ĂĽber lauter tass,
ainer warft" und der ander sehass,
dis dynn vnd gien hy uare,
es waz ain gras« rumare.
Dis ynnerhalb der stat »an wien
20 teten grossen schaden auO' gien,
dach wams nit uil kekait erschainn,
wann ir waren wol sechs an ainn.
dis ausserhalb dem zäune
warn riterlich pestaune,
25 Sy mohten aber nihcz pegan,
alz ich dann uor gesungen hau,
wann der grab waz zu tieff vnd auch
der rain und diser zäun ze hauch.
auch waz zu disen allen
80 ain klainer sehne geuallen,
Das sy mit niht mähten gestan. 92 b
wa sy warn treten ader g-an,
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Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Title
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Author
- Th. G. v. Karajan
- Publisher
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Location
- Wien
- Date
- 1462
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 11.9 x 19.8 cm
- Pages
- 580
- Keywords
- Chronik, Strophenform
- Categories
- Geschichte Vor 1918