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kainem solchen reden wir nil!
waz du redest daz ploibet,
dich nicmen wider treibet!'
Der herczag stund aber seh am rat.
5 wy gern het er selber sein nat
mit unserra hern kaiser geret,
sn wartz im dach a» diser stet
gar allez ab geslagen,
do waz nur gancz Hersagen.
10 Der kunig fraget bald der mer 40S'
Svaz dise sach vnd zwitraht wer?'
man tulmetst im all dise wart.
er sprach (dez hab wir gnuk gehart.
wir wellen den krieg wenden
15 vnd dise sach Holenden!»
Dy prieff wurden zu paider sait
dar über uersigelt dy zeit,
dy der küng zu gewalt waz han,
vnd walt der kainen her für lan,
20 es wer dann uor all gfangen
ledig an alles krängen.
Herczag albreht tet es nit gern
vnd walt darein werffen ain wem,
da sprach der kung Svir hand dez gwalt,
25 darumb herczag so machez baldt,
daz ez nit werd zerslagen,
vns zimpt nit lang zu tagen.
Es ist uer zeit über dy nan,
wir müssen nun zu tische gan!
30 vnser herr kaiser hat nach nit
daz mal gessen nach seinem sit,
nach wir dez gleich dar geine,
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Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Title
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Author
- Th. G. v. Karajan
- Publisher
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Location
- Wien
- Date
- 1462
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 11.9 x 19.8 cm
- Pages
- 580
- Keywords
- Chronik, Strophenform
- Categories
- Geschichte Vor 1918