Page - 199 - in Michael Beheim's - Buch von den Wienern
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1462 199
mit den armen umb uieng er in
und sprach cwir wellen uan dir hin.
zwar du pist unser uester,
aller liepster vnd pester
5 Swager, so wir in irg-ens hand
und ye gwunen in allem land.
giengen wir uan gocz gebot ab,
so soltu sein vnser gerhab
vnd vnsers kindez uater,
10 all vnsers dings pestater!
Unser stet, sloss, merkt vnd ach laut
sal wesen under deiner hamV
der kunig sprach cherr, daz sal sein,
daz best sal uon mir werden schein.
15 die weil ich han daz leben
wil ich nit wider streben
Eur kaiserlichen maienstat.
waz mir gebeutet eur genadt,
des wil ich alles sein perait
20 mit ganczer vndertenikait,
mit allen meinen mannen !>
der kaiser rait uon dannen.
Mit grosser fruntschafft schied er sich
uon disem künig labelich,
25 vnd zah da hin den rehten pfat
zum nehsten in dy newenstat,
der kunig labesame
zach wider gen pehame.
Mein lob muss er han umber raer,
30 der nah und edel kunig her,
wann mit gacz hilff hat er uns all
erlöset uan dez tadez quall.
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Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Title
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Author
- Th. G. v. Karajan
- Publisher
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Location
- Wien
- Date
- 1462
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 11.9 x 19.8 cm
- Pages
- 580
- Keywords
- Chronik, Strophenform
- Categories
- Geschichte Vor 1918