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zu wenig ist gewesen,
es ueruieng nicht ain uesen!
Wann wem frnnim vnd kek leut gewesl
in ainer solchen stat, so uest,
5 sy solten funffczig taussent man
zu ainem tar han ain gelan
vnd zu dem andern sider
her auss geslagen wider.
Und sprechen doch dy wiener, der
10 anslag so für genurnmen wer,
daz man alt, iung, kind, man und weib,
solt han geschaiden uon dem leib!
ai wy glaublichen dase
uon den hofleuten wase,
15 Wann man ir kumm fimff hundert bat
in ainer solchen grossen stat!
weit man jm also han getan,
man hets anders geuangen an.
ai! dy tummen hafleüle,
20 ir anslag waz für neüte.
Sy solten sich so gar nit hau
an dy ualschen wiener uerlan.
heten sy paide tar und turn,
da sy dann ein geriten wum,
25 peseczt vnd ein genummen,
daz wer in baz bekümmern,
Wann daz sy also riten in
dy uerfluchten wienerstat hin.
zwar ez in da nit wal ergieng,
30 wann man sy «lug, stach, schass und uieng>
und uon den heusern warffe
mit grassen stainen scharffe.
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Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Title
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Author
- Th. G. v. Karajan
- Publisher
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Location
- Wien
- Date
- 1462
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 11.9 x 19.8 cm
- Pages
- 580
- Keywords
- Chronik, Strophenform
- Categories
- Geschichte Vor 1918