Page - 254 - in Michael Beheim's - Buch von den Wienern
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Also genas der hei dy uart,
daz er do nit gerihtet wart,
auch sust kum er dez mal« ah kam,
denn her augustia der tristram
5 wart des tages gerihtet,
alz dann uort ist petihtet.
Am haiigen österlichen tag
kainer nit uil gucz lehens pflag,
wann an dem aster abent sy
10 kamen in der geuanknus my,
alz ich uor han erleütet
vnd in dem puch peteutet.
Wie l}(v fotflcjcr Hat).
©a nun der holczer ersah, daz
der anslag nit geroten waz
15 und dis hafleut geuangen warn,
do hub er sich pald zu den tarn 9 aprij
; vnd flah auss diser erge sonnab.
hin zu dem kalenperge.
Das waz ain gslass vnd lag ain meiln 133b
20 uon wien, da hin begund er eiln.
daz gesloss hört auch zu dem land
und lag vnder dez halczers hand.
I am driten lag der lawer n apri|
sich klaidet alz ain hawer montag.
25 Und wolt wider haimlich gen win.
da er kam pis gen nusstarff hin,
in disem darff wart er bekant
und auch geuangen alzu hant.
ffur war got daz nit walte,
SO daz diser böswiht solte
So leihtlich hin kuiumen sein,
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Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Title
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Author
- Th. G. v. Karajan
- Publisher
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Location
- Wien
- Date
- 1462
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 11.9 x 19.8 cm
- Pages
- 580
- Keywords
- Chronik, Strophenform
- Categories
- Geschichte Vor 1918