Page - 282 - in Michael Beheim's - Buch von den Wienern
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wann wir derselben numiner han,
so muss ez an dy klainen gan,
wann wir müssen vns laben
vnd dy speis also haben.*
5 Er spart ir nit, daz dunket mich,
ain wenig1, so uergieng ez sich,
in wart der upikait ain tail
wol uer gölten mit arger mail
vnd mancher ungeheure,
10 mit anslag, scheezung, steure.
Dez ersten yegliche persan, 148l>
iung vnd alt, kinder, frawen, man
must ainen graschen geben auss,
der nach ain guldin yeglichs hauss,
15 vnd dar nach must zu gelde
yeglichs iach auff dem uelde,
Aker, wisen, weingart und aw
ainen guldin geben alsä.
dise an sieg und scheezung drei
20 zusamen prallten mer wann drei
mal hundert tausent gülden,
mit disem steurn vnd liulden
Waz ez nach als für nihten gar,
und halff uil mynder dann ain har.
25 es füllet weder giel nach slund,
wann da kain padem oder grundt
wart er reichet nach funden,
ex waz allez uer standen.
Auch wart gesuchet uil geua
30 in kellern und gewelben da.
pfeffer, saffran, musgat, inper,
negel, ziment rinnen vnd mer,
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Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Title
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Author
- Th. G. v. Karajan
- Publisher
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Location
- Wien
- Date
- 1462
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 11.9 x 19.8 cm
- Pages
- 580
- Keywords
- Chronik, Strophenform
- Categories
- Geschichte Vor 1918