Page - 320 - in Michael Beheim's - Buch von den Wienern
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oder solches zugeben wie,
sy teten als dy fnunmen,
dar wnb wil ich sy rummen.
Sy waltn jm nit tun gehorsam,
5 und do der herczog daz uernam,
da machet er sich reschlich auff
und praht all dy seinen zu haufF,
dy er gehaben mähte,
als er dy zamen prahte,
10 Da eiltet er hin für dy stat.
dy stat sich auch gewarben hat
vnd hcten auff praht yeder man,
wen sy westen zu ruffen an,
edel leüt auff dem lande
15 und dy pauren alsande.
Der herczog kam für dy stat hin,
sy wolten in nit lassen in
vnd slussen uor im all ir tar,
und Hessen in allsa da uor.
20 er mäht ir nit gewalten
und must ausser halb halten.
Er waz uast zarnig und unrain, 168b
dar umb so gaben sy uil ciain,
liessn in sagen 'waz er walt,
25 ob er in ueint wer oder halt,
oder daz het für schmähe,
da fragten sy nit nahe!'
Da er sah, daz er in mit drä
oder in hertikait also
30 ger wenig an gewinnen mäht,
zu stund er ain anders erdaht,
er uer sucht es mit gute
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Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Title
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Author
- Th. G. v. Karajan
- Publisher
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Location
- Wien
- Date
- 1462
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 11.9 x 19.8 cm
- Pages
- 580
- Keywords
- Chronik, Strophenform
- Categories
- Geschichte Vor 1918