Page - 329 - in Michael Beheim's - Buch von den Wienern
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so acht sy furpas nichte,
wie uil man uon ir sprichte.
Ir unendlichen mörder! nu
sagt mir, dröut ir mir dann dar zu,
5 daz ich uar euch nit sicher pin?
ich müst leiht erdenken den sin,
das ich uor euch belibe
und mich kainer uertribe.'
Sie sahen mich scheuczlichen an
10 vnd giengen paid uan mir hin dan.
es tet in zarn vnd ungemach,
wie wal ir kainer zu mir sprach,
ich kert mich auch uan ine
vnd gien uan dem blacx hine
lücut grof Ijaugeit von wfrfcnptrg. 174il
15 Zu graff haugen uon werdenperg,
und saget im dise niaterg
vnd het darinnen seinen rat,
wann dy schelk heten mir gedrawt.
vnder disen drei wuren,
20 dy da zusamen swuren,
Sy weiten mich haimlichn, allain
erstechen vnd ach rihten hain.
der edel vnd wal geporn graff
het mein pet, daz ers breht gen haff,
25 an unsern hern den kaisern
uan disen Übeln fraisern.
Unser herr kaiser enpat mir
her wider pei dem grauen schir,
cich darfffc kain sarg auff dy sach han,
30 nach mich des nit pekümern lan,
er weit mich wal pehalten
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Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Title
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Author
- Th. G. v. Karajan
- Publisher
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Location
- Wien
- Date
- 1462
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 11.9 x 19.8 cm
- Pages
- 580
- Keywords
- Chronik, Strophenform
- Categories
- Geschichte Vor 1918