Page - 343 - in Michael Beheim's - Buch von den Wienern
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der uns den selben peliem wer
tod oder lebend pringen her,
dem würden auss gesunder!
guter takaten uir hundert!'
5 Dis unser herr der kaiser mir
enpat und affenberet schir,
pei seinr turhuter aim zu hant,
der selb waz andreserl genant,
cich solt mich jnnen halten
10 uor den schelken manch ualten.'
Uar diser marderei und quell
mich auch warnet ain frummer gsell,
michel grüber waz er genant,
ains hern diener, was mir pekant,
ih hiess grafF haug, wer den kennet,
uan werdenperg genennet.
Also lebt ich in sorgen und
grassen uorchten zu aller stund,
vnd sprach äfft selber wider wich
SO fwie gar pin ich ain tar! das ich
mir selber solche uarchte
mit tihten han gewarchte!
Zwar, ich wil dises wiener puch 4 81l>
uertilken und nit haben ruch,
25 wy es in disen Sachen ge
und mich dez nit pekummern me!
ich wil uon disen dingen
weder tihten nach singen.'
Aber wy offt ich diser ding
30 gedaht und alsa aneuing,
sa mäht es doch nit sein uerporn,
und het ichs tausend aid geswarn!
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Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Title
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Author
- Th. G. v. Karajan
- Publisher
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Location
- Wien
- Date
- 1462
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 11.9 x 19.8 cm
- Pages
- 580
- Keywords
- Chronik, Strophenform
- Categories
- Geschichte Vor 1918