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der dem küng esechias schrib
vil scharpfe wart unentlich,
darumb er starb er schentlich.
An disem freitag peschalt da«,
5 gleich als ain iar uergangen was,
an dem tag uor, als uns got vnd
sant barbar auss helffen pegund,
er lopt nit uoll ain iare,
als er starb, das ist wäre.
WU fccr Ijercjcrg ßcklaflt wart- 187"
10 I^Wer er in sehn lant pliben, zwar,
er möht nach glebt lian manig iar
vnd auch mit andern fürsten han
gezeret reilichen vnd schan,
er uolg aber nauch teten
15 etlichen ualschen reten,
Dy in uerfurten, das er sich
wider gat, er, vnrehtiglich
wider sein aigen brüder saczt
vnd sich selber so schmehlich laczt.
20 wer er da haiin beliben,
nymen het in uertriben.
Do nun diser herczag was tat,
hub sich klagen, iamer vnd nat
in der uer fluchten wiener stat.
25 der pauel offt zu samen trat,
dy maister vnd gesellen
sich trauriglich worn stellen.
Jung vnd auch alt man, weib vnd kind
und des herczogen hof gesind,
30 dy heten auch uil grasse Clag
vnd iamer, paide naht vnd tag.
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Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Title
- Michael Beheim's - Buch von den Wienern
- Author
- Th. G. v. Karajan
- Publisher
- P. Rohrmann, K. K. Hofbuchhändler
- Location
- Wien
- Date
- 1462
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 11.9 x 19.8 cm
- Pages
- 580
- Keywords
- Chronik, Strophenform
- Categories
- Geschichte Vor 1918