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Motive und unternehmerische Kompetenzen von GründerInnen technologie-orientierter Unternehmen
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Page - 139 - in Motive und unternehmerische Kompetenzen von GründerInnen technologie-orientierter Unternehmen

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Forschungsmethodik 139 An dieser Stelle sei auf die mannigfaltigen Definitionen des Begriffes „Kompetenz“ und aus diesem Grund auch auf Kapitel 4.1 ff und die für diese Forschungsarbeit geltende Kompetenzdefinition nach Heyse et al. (2010) verwiesen. Wie erfolgt nun eine Abgrenzung des CBV zum RBV? Freiling führt dazu aus: während die RBV davon ausgeht, dass überlegene Ressourcen zu unterschiedlichen Leistungen bei Unternehmen führen, bevorzugt die CBV eine etwas sanftere Begründung. Dies führt dazu, dass homogene Vermögenswerte und heterogene Ressourcen den Ausgangspunkt einer Untersuchungskette bilden. Das Unternehmen hat dann die Aufgabe die Ressourcen markt- und zielorientiert durch tätigkeitsbezogene Kompetenzen zu nutzen. Unternehmensbezogene Kompetenzen müssen dazu nicht immer interne Ressourcen sein, auf jeden Fall tragen sie jedoch dazu bei die Lücke zwischen Markt und Unternehmen zu schließen. Zudem impliziert ein kompetenzbasierter Ansatz, unentdeckte Gelegenheiten am Markt und damit verbundene Chance, zu identifizieren. (Freiling, 2004) Sanchez et al. (1996) wiederum bezeichnen den kompetenzbasierten Ansatz der CBV als systemisch („systemic“), kognitiv („cognitiv“), ganzheitlich („holistic“) und dynamisch („dynamic“). Wie bereits aus den vorangegangenen Abschnitten ersichtlich, haben sowohl RBV als auch CBV einen entscheidenden Einfluss für das strategische Management. So ist der richtige Einsatz von Ressourcen und damit auch Kompetenzen essentiell für die Schaffung von Wettbewerbsvorteilen und zur Stärkung eines Unternehmens. Dies trifft auch auf junge, neu gegründete Unternehmen zu, für die es wichtig ist die richtigen Ressourcen im Sinne von Kompetenzen zu identifizieren um sie dann zielorientiert einsetzen zu können um sich am Markt zu etablieren und vom Wettbewerb abheben zu können. Da nun der theoretische Bezugsrahmen, auf dem diese Forschungsarbeit aufbaut, hinreichend definiert ist, erfolgt in den nächsten Kapiteln die Beschreibung der in dieser Arbeit angewandten Forschungsmethoden. Qualitative Vorstudie als Ausgangspunkt des Forschungsprojektes Das Forschungsdesign dieser Arbeit fußt auf dem Konzept der „Mixed methods“ (Creswell, 2014) und ist als „Zwei-Stufen-Design“ (Srnka-Auer, 2009) konzeptioniert. Darunter versteht man einerseits eine qualitative Vorstudie, die mit dem Ziel durchgeführt wird Erkenntnisse aus der Literatur zu erweitern und andererseits theoretische und empirische Erkenntnisse zu gewinnen. Die qualitative Studie ist der quantitativen Studie vorgelagert, Ergebnisse der Vorstudie werden dann in die nachfolgende quantitative Hauptstudie integriert. Aus der
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Motive und unternehmerische Kompetenzen von GründerInnen technologie-orientierter Unternehmen
Techno- und sozioökonomisch orientierte Betriebswirtschaft
Title
Motive und unternehmerische Kompetenzen von GründerInnen technologie-orientierter Unternehmen
Author
Julia Soos
Editor
Ulrich Bauer
Publisher
Verlag der Technischen Universität Graz
Location
Graz
Date
2017
Language
German
License
CC BY-NC 4.0
ISBN
978-3-85125-517-1
Size
15.5 x 22.5 cm
Pages
282
Keywords
Technologie, Unternehmensgründung, Wissen, Kompetenz
Categories
Universitäten und Institutionen TU Graz, Berichte
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