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Musiktheater im höfischen Raum des frühneuzeitlichen Europa - Hof – Oper – Architektur
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Page - 276 - in Musiktheater im höfischen Raum des frühneuzeitlichen Europa - Hof – Oper – Architektur

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Dorothea Baumann 276 kum abgerissen.21 Bis zum Umbau des Tuchlaubensaals im Jahre 1830 diente es auch als Konzertsaal. Dank einer heute so nicht mehr möglichen dichten Bestuhlung hatte es ohne Logen 1300 Sitzplätze (1822 wurden mit den Logen sogar 1624 Sitzplätze an- geboten) [Abb.  4].22 Die Schallverteilung ist in diesem Raum beinahe so ausgewogen wie in einem lang- gestreckten Recktecksaal (siehe Abbildung 1.3), obwohl die Seitenwände nach hinten leicht auseinanderweichen. Im Halbrund am Saalende entsteht eine Schallkonzentra- tion, welche diesen mit ansteigenden Sitzreihen ausgestatteten Teil des Parketts und alle darüberliegenden Logen mit der Kaiserloge intensiver beschallt. 21 Baumann 2011, S.  153. 22 Meyer 2015, S.  184–185. Abbildung  4.  Wien, Burgtheater, Gemälde von Gustav Klimt, 1888.
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Musiktheater im höfischen Raum des frühneuzeitlichen Europa Hof – Oper – Architektur
Title
Musiktheater im höfischen Raum des frühneuzeitlichen Europa
Subtitle
Hof – Oper – Architektur
Authors
Margret Scharrer
Heiko Laß
Editor
Matthias Müller
Publisher
Heidelberg University Publishing
Date
2020
Language
German
License
CC BY-SA 4.0
ISBN
978-3-947732-36-4
Size
19.3 x 26.0 cm
Pages
618
Keywords
Kunstgeschichte, Architektur, Oper, art history, architecture, opera
Category
Kunst und Kultur
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