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Dorothea Baumann
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kum abgerissen.21 Bis zum Umbau des Tuchlaubensaals im Jahre 1830 diente es auch
als Konzertsaal. Dank einer heute so nicht mehr möglichen dichten Bestuhlung hatte
es ohne Logen 1300 Sitzplätze (1822 wurden mit den Logen sogar 1624 Sitzplätze an-
geboten) [Abb. 4].22
Die Schallverteilung ist in diesem Raum beinahe so ausgewogen wie in einem lang-
gestreckten Recktecksaal (siehe Abbildung 1.3), obwohl die Seitenwände nach hinten
leicht auseinanderweichen. Im Halbrund am Saalende entsteht eine Schallkonzentra-
tion, welche diesen mit ansteigenden Sitzreihen ausgestatteten Teil des Parketts und
alle darüberliegenden Logen mit der Kaiserloge intensiver beschallt.
21 Baumann 2011, S. 153.
22 Meyer 2015, S. 184–185.
Abbildung 4.
Wien, Burgtheater, Gemälde von Gustav Klimt, 1888.
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Musiktheater im höfischen Raum des frühneuzeitlichen Europa
Hof – Oper – Architektur
- Title
- Musiktheater im höfischen Raum des frühneuzeitlichen Europa
- Subtitle
- Hof – Oper – Architektur
- Authors
- Margret Scharrer
- Heiko Laß
- Editor
- Matthias Müller
- Publisher
- Heidelberg University Publishing
- Date
- 2020
- Language
- German
- License
- CC BY-SA 4.0
- ISBN
- 978-3-947732-36-4
- Size
- 19.3 x 26.0 cm
- Pages
- 618
- Keywords
- Kunstgeschichte, Architektur, Oper, art history, architecture, opera
- Category
- Kunst und Kultur