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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
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F | Flögl856 den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges verbrannte hier nicht nur ihre Trachtensammlung, sondern auch wertvolle Gegenstände aus dem Klimt-Nachlass. Qu.: Tagblattarchiv (Personenmappe). L.: Fischer 1988, Gruber 2002, Kratzer 2001, Wikipedia, http://www.uni-weimar.de/gestal- tung/, http://www.museumonline.at/ Flögl Mathilde, manchmal auch Flöge; Kunstgewerblerin Geb. Brünn, Mähren (Brno, Tschechien), 9. 9. 1893 Gest. Salzburg, Sbg., nach 1950 Ausbildungen: 1909–1916 Besuch der Wiener Kunstgewerbeschule (O. Strnad, A. Böhm, A. v. Kenner, J. Hoffmann). Laufbahn: 1916–1931 Mitarbeiterin der Wiener Werkstätte und Mitglied der Künstler- werkstätten der Wiener Werkstätte. Schuf freihändig aufgetragene und schablonierte Wandmalereien u. a. in von J. Hoffmann eingerichteten Wohnungen (z. B. Wohnung E. Brauner) und Geschäftslokalen (Grabencafé), war in fast allen Gebieten des Kunsthand- werks tätig. 1931–1935 eigenes Atelier. Lehrtätigkeit an verschiedenen Schulen. Ausstel- lungen: Modeausstellung 1915, Kunstschau 1920, Deutsche Gewerbeschau München 1922, Paris 1925, Ausstellung Deutscher Frauenkunst 1925, Den Haag 1927/28, Die neuzeitliche Wohnung 1928, Ausstellung Wiener Raumkünstler 1929/30, Werkbundausstellung 1930, Ausstellungen der Wiener Frauenkunst. Arbeiten für die Wiener Werkstätte: Keramik, Elfenbein, Leder, Holz (Kassetten, bemalte Blumenkästen und Dosen), Graphik und Gebrauchsgraphik (Plakate), Email, Glasdekore, Stoffe, Mode, modische Accessoires, Spitzen, Tüllstickereien, Stofftaschen, Tapeten, Zu- sammenstellung und Layout der Jubiläumsschrift 1928, Mitarbeit an den Mappenwerken „Die Mode“ (1914/15) und „Das Leben einer Dame“ (1916). Mitglsch.: Mitglied des Österreichischen Werkbundes und der Wiener Frauenkunst. L.: Fahr-Becker 1994, Schweiger 1990 Flohr Lilly, Günsburger, Elisabeth; Schauspielerin, Kabarettistin und Chansonnière Geb. Wien, 15. 11. 1903 Gest. ? Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Maler, Sänger, Musiker und Schauspieler. Laufbahn: Seit ihrem achten Lebensjahr auf der Bühne, spielte zunächst Kinderrollen, ab dem 14. Lebensjahr Soubrettenrollen am Raimundtheater in Wien. Begann 1918 beim Film, nach dem Aufkommen des Tonfilmes zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück. Da- neben und danach weiterhin am Theater engagiert. 1915/16 am Montis Operetten-Theater Berlin, 1917 bis 1919 am Berliner Theater, 1924/25 am Deutschen Theater Berlin, 1926/27 am Residenztheater, 1928/29 am Theater des Westens, 1932/33 Berliner Gastspiel-Operette. Auftritte im Metropol Theater und an mehreren Varietes. Gab Gastspiele im In- und Aus- land. 1935/36 aus der RTK ausgeschlossen. Mitwirkende am Jüdischen Kulturbund Berlin und am Kölner Kulturbund. Emigrierte 1939 nach Shanghai, war auch kabarettistisch tätig, ging weiter nach Australien und kehrte nicht nach Europa zurück. L.: Trapp/Mittenzwei 1999, http://sophie.byu.edu/literature/, http://www.cyranos.ch/
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
biografiA.
Subtitle
Lexikon österreichischer Frauen
Volume
1, A – H
Editor
Ilse Korotin
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2016
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Size
17.4 x 24.5 cm
Pages
1422
Category
Lexika
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