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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
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Förstel | F 869 Laufbahn: Debütierte 1900 als Lucia am Stadttheater Köln, bis 1902 Mitglied. Nach vor- herigen Gastspielen kam sie 1903 an die Wiener Hofoper, an der sie bis zu ihrer Heirat blieb. Nach 1911 gab sie Gastspiele, trat als Konzertsängerin auf und unterrichtete in Wien. Wurde im Mai 1942 nach Maly Trostinec deportiert. L.: Eisenberg 1903, Kosch 1953, Kutsch/Riemens 1997, Morgenstern 2009, ÖBL Förstel Gertrude; Sängerin Geb. Leipzig, Sachsen, Deutschland, 4. 12. 1880 Gest. Godesberg, Deutschland, 7. 6. 1950 Ausbildungen: Ausgebildet in Dresden. Laufbahn: Wirkte 1902– 06 am Deutschen Landestheater in Prag, 1906 –12 an der Wiener Hofoper, 1906, 1908, 1910, 1911 bei den Bayreuther Festspielen, ab 1912 ausschließlich als Konzertsängerin, so 1927 bei der Beethovenzentenarfeier in Wien und beim Beethovenfest in Bonn. Qu.: Tagblattarchiv (Personenmappe). L.: Müller 1929, ÖBL Förster Florentine, geb. Jarklowski; Schauspielerin Geb. Rosenberg, Preußen (Polen), 14. 9. 1826 Gest. Wien, 20. 1. 1905 LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet mit August Förster, Schauspieler. Ausbildungen: Wuchs ohne Schul- und besondere Sprechausbildung heran. Laufbahn: Seit ihrem fünften Lebensjahr Mitglied der Bredowschen Schauspielgesellschaft in Halle, der sie von ihrem Vater verkauft worden war. In Halle erteilte sie ihrem zukünfti- gen Mann, dem Theologiestudenten August Förster, Sprechunterricht und veranlasste auf diese Weise dessen Hinwendung zur Bühne. Nach ihrer Heirat zog sie sich vom Schauspiel- beruf zurück, beriet aber ihren Gatten und beeinflusste das Theater auf diese Weise. L.: Bettelheim 1897–1917, ÖBL Forster Hilde, Freundsberger, Förster Hildegard; Volksschullehrerin und Kinder- und Jugendbuchautorin Geb. Wien, 3. 5. 1924 Gest. Wien, 30. 11. 1991 LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet, zwei Kinder. Ausbildungen: 1942 Matura an der LehrerInnenbildungsanstalt, studierte Germanistik, Psychologie und Kunstgeschichte, nahm Schauspielunterricht. Laufbahn: War als Volksschullehrerin im Burgenland, u. a. in Güssing und Stegersbach und in Wien tätig. Schrieb nebenbei märchenhafte Erzählungen, Kindergedichte, Mäd- chenbücher und Kinder-Hörspiele für den ORF. Ihre Figuren waren sehr angepasst und klischeehaft, in ihrem eigenen Leben entsprach sie diesen Vorstellungen nicht. Sie richtete sich ihr Leben sehr selbstbewusst ein, nur am Abend, in der Nacht und in den Ferien blieb ihr Zeit zum Schreiben. Dabei wurde alles mit einem Bleistift in kleinen Schulheften, die sie immer mit sich trug, niedergeschrieben und erst später in die Maschine getippt. Vor
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
biografiA.
Subtitle
Lexikon österreichischer Frauen
Volume
1, A – H
Editor
Ilse Korotin
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2016
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Size
17.4 x 24.5 cm
Pages
1422
Category
Lexika
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