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den ersten Publikationen schrieb sie für ihre Schulkinder. Sie hielt in ganz Österreich und
noch in den letzten Lebensjahren Autorenlesungen vor Schulkassen. Die Zwergenkinder
aus „Puckerl und Muckerl“ waren zu ihrem Markenzeichen geworden. Außerdem ver-
fasste sie zahlreiche Hörspiele, die in der Reihe „Das Traummännlein kommt“ gesendet
wurden. Es wurde ihr oft vorgeworfen, dass ihre Bücher von der Heile-Welt-Romantik
gekennzeichnet seien.
Biograph. Mitteilungen, Hinweise: Korrespondenz mit Dr. Andrea Freundsberger (Tochter)
am 13. 9. 2002
W.: „So ist’s recht Nora. Ein Mädchenbuch“ (1949), „Puckerl und Muckerl, die faulen Zwerg-
lein“ (1951), „Die Hochreiterkinder“ (1953), „Die Hochreiterkinder in der Stadt“ (1992),
„Sternenkindchens Erdenfahrt“ (1959), „Puckerl und Muckerl helfen Brummelbein“ (1960),
„Die Hochreiterkinder auf Reisen“ (1961), „Die Hochreiter Kinder. Wer rettet Robert?“
(1973), „Die Hochreiter Kinder. Ein Zug fährt ab“ (1974), „Puckerl sucht Muckerl“ (1991)
L.: Binder 1968, Binder 1982, Bruckmann 2001, Dorner 1992, Giebisch/Guggitz 1964, Hla-
dej 1968, Internationales Institut für Jugendliteratur und Leseforschung 1994, Jambor 1960,
Marcher 1996, Mayröcker 1968.
Forster-Brandt Ellen; Sängerin
Geb. Wien, 11. 10. 1866
Gest. Baden b. Wien, NÖ, 16. 7. 1921
Ausbildungen: Studierte am Wiener Konservatorium.
Laufbahn: Trat 1885 in Danzig erstmalig auf und wirkte 1887 bis 1906 an der Wiener Hof-
oper. E. F.-B. war eine hervorragende Wagner-Interpretin, errang aber auch im Konzertsaal,
besonders mit Hugo-Wolf-Liedern, große Erfolge.
Ausz.: 1897 Kammersängerin.
Qu.: Sammlung Mansfeld, Wien.
L.: Beetz 1949, Eisenberg 1903, Heinrich 1892, Katalog der Portrait-Sammlung 1894
(S.492), Keckeis/Olschak 1953/54, Kosch 1953 ff., ÖBL, Przistaupinsky 1894, Wallaschek
1899, www.aeiou.at
Förster-Streffleur Sidonie (Sidi) von, Kinder- und Jugendbuchautorin und Übersetzerin
Geb. Wien, 26. 3. 1870
Gest. Wien, 1. 1. 1960
Qu.: DB NS-Lit. Graz.
W.: „Der Kahlenberg
– ein Wachtturm der Ostmark“ (1938), „Die Kräuterhexe. Ein Kinder-
singspiel nach einem Märchen von Hauff “ (um 1940), „König Drosselbart. Ein deutsches
Märchen für die Kinderbühne“ (um 1940), „Die Lotosblume vom Hoangho“ (1947)
L.: Das gute Jugendbuch 1948
Fossel Annemarie; Schriftstellerin und Hauptschullehrerin
Geb. Graz, Stmk., 11. 3. 1905
Gest. Trieben, Stmk, 28. 3. 2003
Ausbildungen: Besuchte die Lehrerinnenbildungsanstalt. 1932 Dr.iur.
biografiA.
Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- biografiA.
- Subtitle
- Lexikon österreichischer Frauen
- Volume
- 1, A – H
- Editor
- Ilse Korotin
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2016
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79590-2
- Size
- 17.4 x 24.5 cm
- Pages
- 1422
- Category
- Lexika