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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
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Fraenkel-Hahn | F 875 Ausz.: Erhielt 2005 als Erfinderin eines Fit-Chair vom Land Niederösterreich einen Aner- kennungspreis als älteste Teilnehmerin eines Innovationswettbewerbes. L.: Dokumentationsarchiv 1982, http://www.doew.at/, http://www.residenzverlag.at/ Fraenkel-Hahn Louise; Malerin Geb. Wien, 12. 8. (7.) 1878 Gest. Paris, Frankreich, 1939 Herkunft, Verwandtschaften: Tochter des ehemaligen Direktors des Telegraphenkorrespon- denzbureaus, Hofrat L. B. Hahn und dessen Frau Emma (geb. Blümel). LebenspartnerInnen, Kinder: Gattin des Malers Walter Fraenkel (geb. 12. März 1879, Bres- lau); seit dem 28. September 1903 mit ihm verheiratet. Ausbildungen: 3-jähriges Studium (1897/8–1900) an der Wiener Kunstgewerbeschule unter Karl Karger, danach besuchte sie zwei Semester die Malschule H. Knirr in München (bis 1901). 1902 unternahm sie eine Studienreise nach Italien, Griechenland, Frankreich (Paris). Vom französischen Impressionismus während eines Aufenthalts in Paris 1907 beeinflusst, wandte sie sich immer helleren und leuchtenderen Farben zu, die sie mit strenger Zeichnung zu verbinden trachtete. 1935 an der Akademie der bildenden Künste Wien eingetreten, stu- dierte sie Restaurierung unter Eisenberger. Laufbahn: Historien-, Blumen- und Porträtmalerin. Schuf Porträts, Landschaften, Blu- menstücke und figürliche Kompositionen sowie Farbholzschnitte und war besonders er- folgreich mit Porträts und Blumenstücken. Bevorzugte die Temperatechnik, malte aber auch Öl und Aquarelle. Nahm sich die alten Florentiner Meister zum Vorbild. Zuerst stellte sie im Hagenbund aus, danach in der Secession und schließlich in der Vereinigung bildender Künstlerinnen, der sie von Anfang an als Vorstands- und Jurymitglied angehörte. F.-H. wurde zur dritten Präsidentin der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs gewählt (1923–1938). Außerdem beschickte sie ab 1902 die Ausstellungen des Hagenbun- des, der Wiener Secession und des Wiener Künstlerhauses. Nach 1938 emigrierte sie nach Paris. Ausstellungen u. a.: 1909 XXXIII. Ausstellung der Wiener Secession; VBKÖ Ausstellun- gen 1910, 1911, 1919, 1923–1927, 1929; Zwei Jahrhunderte Kunst der Frau in Österreich: Jubiläums-Ausstellung der Vereinigung Bildender Künstlerinnen Österreichs [Hagenbund 26. Mai–9. Juni 1930]. Vienna: Selbstverlag der VBKÖ, 1930; 1934 Atelierschau unter dem Protektorat der Frau Elly Petrin in dem Atelier der Maler Luise Fraenkel-Hahn und Walter Fraenkel (1415.IV.1934); 25 Jahre Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs: Jubilä- ums-Ausstellung „Heimat und Fremde“ [Hagenbund Oktober-November 1936]. Wien: 1936. Ausz., Mitglsch.: Gründungsmitglied (1910) der Vereinigung Bildender Künstlerinnen Ös- terreichs, Organisation und Beteiligung an deren Ausstellungen. Arbeitsausschuss-, Hänge- kommissions- und Jurymitglied. Das Ziel der neuen Vereinigung bezweckte, die Arbeiten ihrer Mitglieder vorzustellen und dadurch die Interessen der künstlerisch tätigen Frauen zu unterstützen. Korrespondenz mit dem Unterrichtsministerium während ihrer Präsident- schaft bzw. finanzielle Unterstützung der VBKÖ und deren Ausstellungen (besonders die monumentalen Ausstellungen von 1923, 1930, 1936). Vorstandsmitglied des Zentralverban- des bildender Künstler; 1929 erwarb sie den Preis der Stadt Wien.
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
biografiA.
Subtitle
Lexikon österreichischer Frauen
Volume
1, A – H
Editor
Ilse Korotin
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2016
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Size
17.4 x 24.5 cm
Pages
1422
Category
Lexika
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