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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
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F | Franck878 1917 sang H. F.-K. am Stadttheater Hamburg. Ab 1917 unternahm sie zahlreiche Gastspiel- und Konzertreisen. Ab 1927 war sie zunächst in Berlin, später in Wien als Gesangslehrerin tätig, nach dem 2. Weltkrieg ging sie nach Brasilien. Ausz.: 1912 Kammersängerin. L.: Eisenberg 1913, Kutsch/Riemens 1997, Müller 1929, ÖBL Franck Nelly; Schauspielerin Geb. ? Gest. ? Laufbahn: Spielte an Theatern in Wien und München. Emigrierte in die USA. In New York Schauspielerin bei „The Refugee Artist Group“ in den Revuen „From Vienna“ (31. 7. 1939) und „Reunion“ (29. 4. 1940). Mitwirkende in einer Tanzveranstaltung im Little Theatre New York. L.: Trapp/Mittenzwei 1999 Frangepán (Frangepani) Elisabeth; Frau Graf Friedrichs II. von Cilli, seit 1436 gefürsteter Graf von Cilli und Ortenburg-Sternberg Geb. ? Gest. 1422 Herkunft, Verwandtschaften: Eltern: Graf Stjepan (Stephan) I. von Veglia (Krk)-Modruš aus der Magnatenfamilie der Frangepán († 1389) und Katharina von Carrara († 1405), Toch- ter von Francesco von Carrara, „il Veccio“ († 1393). LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet mit Graf Friedrich von Cilli († 1454); Kinder: Graf Ulrich von Cilli († 1456), seit 1436 gefürsteter Graf von Cilli und Ortenburg-Stern- berg, 1445 Banus von Slawonien, 1454 Banus von Dalmatien und Kroatien, 1456 Statthalter von Ungarn; verheiratet mit Katharina Katakuzina († um 1490), Tochter des serbischen Despoten Georg Brancović († 1456). Laufbahn: Die kroatische Familie Frangepán hatte ihren Aufstieg ebenso wie die Grafen von Cilli in enger Verbindung zu Sigismund von Luxemburg (1368 –1437, seit 1387 König von Ungarn, seit 1410/11 römisch-deutscher König, seit 1420 böhmischer König, seit 1433 Kaiser) vollzogen. Sie erhielten reiche Besitzungen und wurden wiederholt mit der Funk- tion eines kroatischen-dalmatinischen Banus betraut, sodass sie um Mitte des 15. Jahrhun- derts wohl das mächtigste Adelsgeschlecht in Kroatien war. Unter Graf Hermann II. von Cilli († 1435), unter dem sich der glänzende Aufstieg der einstigen Freien von Sanegg (1130 erstmals nachweisbar), durch das Erbe der Kärntner Grafen von Heunburg in den Besitz von Cilli gelangt und in den Grafenstand erhoben (1341 und wiederum 1372), zu einem ökonomischen und politischen Machtfaktor im südosteuropäischen Raum vollzogen hatte, hatte sich der Schwerpunkt der Besitzungen vom Stammgebiet in der Steiermark nach Un- garn verlagert. Schon bevor Hermann II. die Geschicke des Hauses leitete, war der Einstieg der Familie in die große Politik vorbereitet durch dynastische Verbindungen: durch die Ver- mittlung des ungarischen Königs Ludwig I. (Anjou) (reg. 1342 –1382) nach Polen  – Anna von Polen heiratete Wilhelm von Cilli († 1392), deren Tochter Anna von Cilli wird dann die zweite Ehefrau von Władisław Jagiełło von Polen-Litauen (1386 –1434)  –, und Bosnien.
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
biografiA.
Subtitle
Lexikon österreichischer Frauen
Volume
1, A – H
Editor
Ilse Korotin
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2016
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Size
17.4 x 24.5 cm
Pages
1422
Category
Lexika
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