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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
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Frank | F 881 (Trauung im Wiener Stadttempel) ihren ebenfalls verwitweten Schwager, den Rechtsanwalt Dr. Baruch Bernhard Frank (17. 1. 1860, Leipnik  – 22. 2. 1937, Wien), der aus erster Ehe zu- mindest vier minderjährige Kinder mitbrachte: Johann Georg (* 1890, Wien), Robert Frank (* 1896, Wien), Angela (* 1901, Wien) und Alfred (* 1901, Wien). Zum Zeitpunkt von Eu.s Tod im Jahre 1933 scheint diese (Zweck-?)Ehe aber bereits wieder aufgelöst worden zu sein. Laufbahn: Eu. F. war ab 1910 Vorstandsmitglied des 1906 gegründeten „Hietzinger Frauen- Wohltätigkeitsvereins“ (des späteren „Wiener Frauenvereins zum Schutze armer verlassener Kinder“). Gemeinsam mit ihrem damaligen Mann besaß sie ein Haus in der Titlgasse 14 im 13. Wiener Gemeindebezirk, das sie allerdings 1923 wieder veräußerten. L.: Unterweger 2013 Ulrike Unterweger Frank Karoline, geb. Großmann, verw. Dlholuczky, verw. Frank, verh. Inhauser, Ps. Müller; Heurigenmusikerin, Sängerin und Texterin Geb. Baden b. Wien, NÖ, 27. 8. 1875 Gest. Wien, 28. 10. 1943 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Siegmund Großmann (1851–1918), Musiker; Mutter: Henriette, geb. Strauss. LebenspartnerInnen, Kinder: 1895 Heirat mit Karl R. Dlholuczky; vier Kinder: Mathilde, verh. Kaiser, Emma, verh. Wallner, Rosa und Alexander; 1918 Heirat mit Anton Frank, Sän- ger, nach dessen Tod mit Josef Inhauser. Ausbildungen: Privatunterricht bei Prof. Karl Franz Enslein. Laufbahn: Ab dem 14. Lebensjahr Heurigenmusikerin, Volkssängerin und Texterin (Gesang und Zither), trat als Sängerin bei diversen Musikkapellen auf. Ihre Werke wurden mit gro- ßem Erfolg von verschiedenen Wiener Musikkapellen aufgeführt. L.: Marx/Haas 2001 Frank Katharina, Kathi, Frankl; Schauspielerin Geb. Bösing b. Pressburg, Ungarn (Pezinok, Slowakei), 11. 10. 1847 (1852) Gest. Wien, 1. 1. 1918 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Ignaz od. Samuel Sonnenthal, Bösinger Schuldiener; Mutter: Eleonore; Schwester: Bertha (1853 –1880), Fotografin und Verlegerin von Fotografien in Pest. Ausbildungen: Besuchte nach ihrem ersten Auftritt in Bösing die Wiener Theaterschule Dorr. Ausbildung durch Peroni Glasbrenner. Laufbahn: Debüt in Johann Fürsts Theater in Wien, trat 1870 (1871) am Berliner Vikto- ria-Theater auf, wo sie von H. Hendrichs entdeckt wurde. Nach erfolgreicher Tätigkeit in Potsdam und Bremen kam sie durch Förderung Laubes, dem sie durch Strakosch empfohlen worden war, an das Wiener Stadttheater, wo sie, zunächst kaum bemerkt, als „Hero“ und „Maria Stuart“ sehr bewundert wurde. 1875 Gastspiel am Wiener Burgtheater, das sie aber wegen Rivalitätsstreitigkeiten mit Charlotte Wolter bald verließ und an das Stadttheater zu- rückkehrte. Nachdem dieses abgebrannt war, spielte sie 1882–1883 in Hamburg, 1883 –1884 in Riga, 1885–1887 in Stuttgart, 1887–89 in Frankfurt am Main. Seit dieser Zeit ohne festes Engagement, wirkte sie u. a. 1900 am Wiener Volkstheater und ging 1901 ans Irving Place
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
biografiA.
Subtitle
Lexikon österreichischer Frauen
Volume
1, A – H
Editor
Ilse Korotin
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2016
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Size
17.4 x 24.5 cm
Pages
1422
Category
Lexika
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