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biografiA. - Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
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Franzblau | F 889 Laufbahn: Nach zwei Jahren unglücklicher Ehe ließ sie sich 1875 scheiden und war als alleinerziehende Mutter auf eigenen Erwerb angewiesen. Den Tod ihres Kindes schilderte sie in einem mit „Kinderlose Mütter“ betitelten Aufsatz, der in dem Wiener Familienblatt „Ost und West“ publiziert wurde. Schon als Mädchen versuchte sie sich in novellistischen Arbeiten, die in den „Bremer Nachrichten“ unter ihrem Pseudonym „Luise von Thürmer“ erschienen. Im Jahre 1876 kam ihr erstes Buch, eine Übersetzung des Reisewerkes „Alge- rien, wie es ist“ von George Gaskell, heraus, dessen Erfolg sie zu weiterem Schaffen veran- lasste. Sie veröffentlichte den Originalroman „Infelice“ in der Wiener „Presse“, sowie eine Unzahl Feuilletons, zumeist pädagogische und die Frauenfrage behandelnde Arbeiten, die in der „Presse“, „Österreichische Volks-Zeitung“ (ehem. „Vorstadt-Zeitung“), „Wiener All- gemeine Zeitung“, „Wiener Hausfrauen-Zeitung“, „Lipperheidesche Frauen-Zeitung“ und in Lindenbergs „Memoiren-Korrespondenz“ erschienen sind. Novellensammlungen sowie zahlreiche Romane und Novellen, übertragen aus dem Englischen, Französischen und Ita- lienischen, machten ihren Namen in weiten Kreisen bekannt. Mitglsch.: 1887–1889 Präsidentin des Vereins der Künstlerinnen und Schriftstellerinnen in Wien. W.: „Eine tolle Ehe“ (1877), „Auf einsamem Felsenriff“ (1879), „Frauenliebe“ (1882), „In- felice“ (1885), „Vornehme Ehe“ (1888), „Eine Schicksalsfrage“ (1891), „Der Erbe“ (1907), „Die Tragödin“ (1912), „An die Frauen! Gesammelte Essays“ (1911), „Das große Los“ (1916), „Der Goldfisch“ (1919), „Die Augen der Ahne“ (1923), „Eine Mädchentorheit“ (1925), „Bruderliebe“ (1928), „Auf Regen folgt Sonnenschein“ (1936), „Der Kammersänger und sei- ne Frau“ (1936), „Zwei finden ein Glück“ (1937) L.: Buchegger 2002, Geißler 1913, Giebisch/Pichler/Vansca 1948, Schmid-Bortenschlager/ Schnedl-Bubenicek 1982 Franzblau Rose, geb. Nadler; Psychologin, Fachschriftstellerin und Zeitungskolumnistin Geb. Wien, 1. 1. 1905 Gest. 1979 Herkunft, Verwandtschaften: Vater: Meyer Nadler; Mutter: Rachel Breitfeld. LebenspartnerInnen, Kinder: Verheiratet mit Dr. Abraham N. Franzblau. Ausbildungen: 1925 B. A. am Hunter College in New York, 1933 M. A. an der Columbia University, 1935 Ph.D. Laufbahn: Veröffentlichte ab 1947 eine tägliche Kolumne in der „New York Post“ („Human Relations“), 1947 bis 1951 unter anderem Assoc. Dir. des International Tensions Research Projekt der UNESCO, 1965 bis 1970 Rundfunkkommentatorin, verfasste Features über menschliche Beziehungen und war auf diesem Gebiet Beraterin von Industrie und Regie- rung. Verfasserin von zahlreichen Kolumnen in Zeitungen. Sie war auch als Philantropin aktiv und Geldgeberin für Broadway-Aufführungen. Ausz.: Merit Award der Bar Ilan University, 1959 Woman of the Year der Child Guidance Leaque, 1960 Judy Award des Albert Einstein College of Medicine, 1962 Joey Award der Asthma Research Foundation. W.: „Race Differences in Mental and Physical Traits“ (1935) L.: ÖNB 2002, http://www.columbia.edu/cu/lweb/archival/collections/
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biografiA. Lexikon österreichischer Frauen, Volume 1, A – H
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
biografiA.
Subtitle
Lexikon österreichischer Frauen
Volume
1, A – H
Editor
Ilse Korotin
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2016
Language
German
License
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79590-2
Size
17.4 x 24.5 cm
Pages
1422
Category
Lexika
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